Die 22-jährige Divya Nag ist derzeit ein Star auf dem Gebiet der Medizin. Kürzlich schaffte sie es in diesem Feld auf die Forbes-Liste der „30 unter 30“. Laut Insider-Informationen soll Nag nun auch Teil von Apples iWatch-Team werden.

 

Apple Watch

Facts 

Nags Unternehmen, Stem Cell Theranostics, beschäftigt sich mit Stammzellen und ihrem Nutzen für die Pharmaindustrie. Stem Cell Theranostics stellt aus Haut Stammzellen her, die dann zu Herzzellen heranwachsen. Daran lassen sich neue Medikamente auch in einer Petri-Schale testen. Gewöhnliche Zellen würden dort absterben, schreibt Forbes. Die Entwicklung neuer Medikamente sei daher enorm kostspielig und ineffizient. Nur 10 Prozent aller Medikamente schaffen es  beispielsweise durch erste klinische Tests.

Mit StartX Med hilft Nag Medizinern unter anderem Produktstrategien zu entwickeln und Partnerschaften mit größeren Pharmakonzernen aufzubauen. Die Organisation begleitet „medizinische Technologie-Unternehmen“ auch durch den Zulassungsprozess bei der amerikanische Arzneimittelzulassungsbehörde FDA. Hierbei könnte Nag auch für Apple eine wichtige Rolle spielen, vermutet 9to5Mac.

Die 22-jährige brach ihr Studium in Standorf ab, um sich ganz ihrem Unternehmen zu widmen. „Die Technologie war so vielversprechend , dass mir nichts anderes sinnvoller erschien“, sagte sie Forbes. Ähnlich vielversprechend könnten auch Apples Pläne auf Nag gewirkt haben.

Gerüchten zufolge soll Apples iWatch um Herbst erscheinen und sich vor allem durch Gesundheits- und Fitness-Funktionen auszeichnen. Verarbeiten könnte die Daten eine Applikation namens Healthbook - sie soll eine der großen Neuerungen in iOS 8 sein.

Apples iWatch-Team wächst

Einige Experten auf dem Gebiet der Gesundheitssensorik hat Apple bereits ins Boot geholt, auch wir berichteten darüber.

Bereits im Dezember 2013 trafen sich drei ranghohe Apple-Angestellte mit einer Vertreterin der US-amerikanischen Lebensmittelüberwachungs- und Arzneimittelzulassungsbehörde FDA. Zentrales Thema des Meetings waren Gesundheits-Applikationen für mobile Geräte.

Bild: Forbes.com