Apple stellt mehr Experten für Fitness und Gesundheit ein

Florian Matthey

Apple möchte offenbar sein Angebot auf dem Markt der Fitness- und Gesundheits-Produkte verstärken – mit neuen Apple-Watch-Modellen, neuen Apps oder auch anderen Produkten. Das Unternehmen sucht in diesen Tagen verstärkt nach Experten.

BuzzFeed News berichtet, dass Apple seit dem 10. November mindestens vier Stellenanzeigen für seine Gesundheits-Technologie-Abteilung veröffentlicht hat. Am 10. November hatte Tim Cook in einem Interview erklärt, dass Apple die Apple Watch vor ihrer Veröffentlichung nicht von Lebensmittel- oder gesundheitlichen Behörden überprüfen lassen wollte. Was Zubehör wie „eine App oder etwas anderes“ betrifft, hätte das Unternehmen damit aber keine Probleme – was vermuten lässt, dass Apple über weitere, separate Gesundheits-Produkte nachdenkt.

Die Personen, die Apple sucht, sind unter anderem solche, die Erfahrung mit „nicht-invasiven Sensoren“ haben. Bei Apple sollen sie „Prototyp-Hardware für Anwendungen mit physiologischen Messungen“ entwickeln. Auch ein Produktmanager für diesen Bereich soll nach Apples Plänen demnächst im Unternehmen anfangen.

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Apple hat aber in den letzten Monaten nicht nur nach entsprechenden Experten gesucht, sondern diese auch eingestellt: Bei LinkedIn lässt sich nachvollziehen, dass fünf Personen mit Erfahrung im Bereich medizinischer Forschung und Entwicklung bei Apple erst seit kurzem bei Apple arbeiten. Zuletzt habe Apple, so BuzzFeed, im Frühjahr 2014 so viele Personen aus diesem Bereich eingestellt – als die Apple Watch in Entwicklung war.

Zu den neuen Apple-Mitarbeiterinnen gehört unter anderem Jennifer Hillier, die als Physiologin an der Universität von Kalifornien mit Forschung im Bereich Fitness bei Patienten beschäftigt war. Als „Biomedical Engineer“ arbeitet sie bei Apple laut LinkedIn jetzt an dem Projekt „Top Secret“.

Die Apple Watch verfügt bekanntlich über einen Herzfrequenz-Sensor. Ursprünglich soll Apple noch weitere Sensoren geplant haben, die aber offenbar für das erste Modell der Watch noch nicht ausgereift genug waren. In zukünftigen Modellen könnten sie aber dann doch zum Einsatz kommen. Die Daten kann Apples „Health“-App sammeln; andere Apps können über die Schnittstelle HealthKit auf die Daten zugreifen. Mit ResearchKit bietet Apple außerdem wissenschaftlichen Apps die Möglichkeit, auf entsprechende Daten von Benutzern zuzugreifen, die an Forschungsprojekten teilnehmen.

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