Keine zwei Monate ist die Apple Watch auf dem Markt, da gibt es Gerüchte zur nächsten Generation: Das Display der nächsten Watch-Generation darf LG angeblich exklusiv produzieren. 

 

Apple Watch

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Ursprünglich habe Apple mehrere Hersteller mit dem Display für die nächste Generation der Apple Watch beauftragen wollen. Wie MK News berichtet, habe der Hersteller den Auftrag nun jedoch exklusiv an LG vergeben. Überzeugt hätten Apple nicht nur das Produkt, sondern auch die Fertigungsmöglichkeiten des Herstellers.

Apple vergibt Aufträge in vielen Fällen an mehrere Teile-Lieferanten, um Engpässen zu entgehen - beispielsweise dann, wenn einer der Lieferanten nicht rechtzeitig liefern kann oder mit Qualitätsproblemen zu kämpfen hat.

Vorgestellt hatte Apple seine erste multifunktionale Armbanduhr schon im September des vergangenen Jahres, zusammen mit dem iPhone 6 und dem iPhone 6 Plus, die zwar formal an die rund geformte Uhr erinnern, aber keinen OLED-Bildschirm aufweisen. Beide Smartphones bauen weiterhin auf einen LCD-Panel mit LED-Hintergrundbeleuchtung, bei einer Pixeldichte von gut über 300 und knapp über 400 dpi.

Der große Vorteil bei der Apple Watch: Das OLED-Bauteil spart Strom. Energie verbrauchen nur die Pixel, die auch wirklich etwas darstellen — eine Ziffer, einen Zeiger, etc. Dazu wirkt die Apple Watch mit OLED-Display schlichtweg hochwertiger: Es entsteht die Illusion, dass die gesamte schwarze Fläche aus einem einzigen Display besteht. Schaut man beispielsweise nachts auf das Display, leuchtet einem kein Rechteck entgegen, sondern lediglich die Elemente und Grafiken der Benutzeroberflächer oder der Zifferblattes.

Bis Apple auch beim iPhone auf OLED setzt, dürfte noch etwas Zeit ins Land gehen. Andere Smartphone-Hersteller setzen seit Längerem auf die Technik. Im Falle von Android passt das auch: Das Betriebssystem ist zu großen Teilen im dunklen Design gehalten.

via Appleinsider

Thomas Konrad
Thomas Konrad, GIGA-Experte für macOS, iOS und Apple-Hardware.

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