Apple Watch: Analyst berichtet über sinkende Nachfrage

Holger Eilhard

Ming-Chi Kuo, Analyst bei KGI Securities, teilte heute in einem Bericht an seine Investoren über eine sinkende Nachfrage der Apple Watch mit. Des Weiteren sollen 80 Prozent der Bestellungen das 42-mm-Modell enthalten.

Entsprechend der laut Kuo sinkenden Nachfrage änderte der Analyst auch seine Vorhersagen über die auszuliefernden Modelle im dritten Quartal. Er senkte seine Prognose um 20 bis 30 Prozent auf nun 5 bis 6 Millionen Einheiten.

Insgesamt sollen laut dem KGI-Analysten im Geschäftsjahr 2015 rund 15 Millionen Apple-Watch-Modelle über den Ladentisch gehen. Damit liegt er zwar niedriger als die Vorhersagen von 20 bis 30 Millionen Einheiten, insgesamt sieht er aber weiterhin eine positive Zukunft der Apple Watch und von tragbaren Geräten im Allgemeinen.

Einer KGI-Umfrage zufolge sollen die meisten Apple-Watch-Bestellungen im Juni ausgeliefert werden. Die Produktion im zweiten Quartal genüge, um die aktuellen Bestellungen erfüllen zu können.

Kuo sagte weiter, dass 80 Prozent der Bestellungen das größere Apple-Watch-Modell enthalten. Geht man davon aus, dass diese Variante hauptsächlich von Männern bestellt wurde und die 38-mm-Version von Frauen, so sei Apple Watch bislang hauptsächlich für Männer interessant.

Kuo vergleicht die Apple Watch mit dem ersten iPhone. Sie habe Potential, gibt aber gleichzeitig viel Spielraum für Verbesserungen. Konkret fehle der Apple Watch laut Kuo eine Killer-App, die digitale Krone sei nicht sehr hilfreich, die Batterie-Laufzeit sei zu kurz, die Form könne verbessert werden, die Geschwindigkeit lässt hier und da zu wünschen übrig und für viele Dinge benötige man eine Verbindung zum iPhone.

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