Apple sorgt mit einer Änderung der App-Store-Vorgaben bei WatchKit-Entwicklern für Beruhigung. Die bisherige Vorgabe hätte dafür gesorgt, dass zum Verkaufsstart der Apple Watch nur wenige Apps verfügbar gewesen sein würden.

 

Apple Watch

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Ging es nach den alten App-Store-Richtlinien, mussten Entwickler, die vom ersten Verkaufstag an eine WatchKit-App anbieten wollen, mindestens einen Screenshot ihrer App mit einsenden. Das klingt auf den ersten Blick nicht schlimm, die Vorgabe besagte jedoch, dass dieser auf der Apple Watch und nicht etwa im Simulator erzeugt werden musste.

Wie 9to5Mac nun meldet, hat Apple dies – vermutlich im eigenen Interesse – nun revidiert und erlaubt in Zukunft auch Einsendungen von WatchKit-Apps mit einem Screenshot aus dem Simulator.

Mangels verfügbarer Hardware hätte die alte Regelung dazu geführt, dass viele Entwickler erst eine Apple Watch hätten kaufen müssen, bevor sie ihre Apps bei Apple hätten einreichen können. Die einzige Alternative gab es bis dato nur für Entwickler, die von Apple nach Kalifornien eingeladen wurden, um ihre Software direkt auf der Apple auszuprobieren.

Phil Schiller hatte unterdessen am Wochenende den ersten Screenshot direkt von einer Apple Watch auf Twitter veröffentlicht:

Die Apple Watch kann ab dem 10. April vorbestellt und im Apple Store anprobiert werden. Der Verkauf in den Stores und die Auslieferung beginnen am 24. April 2015.