Im Vorfeld des Apple-Events Anfang März lud Apple einige Entwickler zu sich ein, damit diese ihre Applikationen für die Apple Watch fertigstellen und testen können. Ein Entwickler hat Macrumors nun von seinen Erfahrungen erzählt.

 

Apple Watch

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Fünf Tische für je etwa zehn Entwickler gab es in Apples WatchKit-Labor. Fünf Apple-Entwickler halfen den Teams, ihren Applikationen für die Apple-Uhr den letzten Schliff zu verleihen. Der Raum wurde bewacht; er befand sich hinter zwei Türen, die sich jeweils nur mit einer elektronischen Karte öffnen ließen.

Apple gab den Entwicklern für ihre Tests ein 42-Millimeter-Sport-Modell. 38-Millimeter-Versionen gab es nur auf Nachfrage. Ihre eigenen iPhones durften sie übrigens nicht mit der Uhr koppeln. Auch die Smartphones stellte der Hersteller.

Erfahrungen mit der Apple Watch

Der Entwickler beschreibt das Sport-Modell als extrem leicht. 42 Millimeter sei die ideale Größe für die Uhr. Nicht zu klein und nicht zu groß sei das Modell. Gerade beim Lesen sei der größere Bildschirm deutlich im Vorteil.

Das Design und die Haptik der Uhr seien laut Macrumors‘ Kontakt als „absolut fantastisch“. Die Navigation sei flüssig. Überhaupt seien es die Software-Animationen, wodurch sich die Apple Watch von der Konkurrenz abhebe.

Zur Akkulaufzeit, die Apple mit 18 Stunden angibt, äußerte sich der Entwickler auch: Apple verspreche hier nicht zu viel. In der Tat halte die Uhr einen Tag lang durch. 18 Stunden - das beschreibt der Hersteller selbst als „Batterie für den ganzen Tag“.

Ab dem 10. April wird man die Apple Watch auch hierzulande vorbestellen können. Entscheiden muss man sich zwischen drei Varianten: der Apple Watch, der Apple Watch Sport aus Aluminium und den hochpreisigen Modellen aus Gelb- und Roségold (Apple Watch Edition). Die Qual der Wahl hat man auch bei den Armbändern. Vom Gummi bis Gliederarmband deckt Apple unterschiedliche Preisniveaus ab — von 60 bis gut 500 Euro.