Schenkt man aktuellen Gerüchten aus der asiatischen Lieferantenwelt glauben, soll Apple aufgrund von Problemen bei der Fertigung der AMOLED-Panels die Produktion von 2,5 bis 3 Millionen auf 1,25 bis 1,5 Millionen Einheiten pro Monat halbiert haben.

 

Apple Watch

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Laut dem Bericht der Economic Daily News aus Taiwan (Google Übersetzung, via MacRumors) hat Apple derzeit mit Fertigungs-Problemen der Apple-Watch-Displays zu kämpfen.

Die AMOLED-Panels kommen derzeit ausschließlich von LG Display (LGD), das Touchpanel von F-TPK Chen Hong. Diese Bauteile werden von Quanta zu einem Display für die Apple Watch zusammengesetzt. Nur 30 bis 40 Prozent der LG-Panels sollen laut dem aktuellen Bericht für den Verkauf brauchbar sein. Ursprünglich wurde damit gerechnet, dass LG Display 5 Millionen Panels pro Monat liefern sollte.

Des Weiteren gibt es angebliche Schwierigkeiten bei dem Zusammenbau der Smartwatch durch Quantas. Das Unternehmen, dass primär durch den Bau von Computern bekannt ist, soll Probleme mit der vergleichsweise kleinen Apple Watch haben.

Grund für die vermeintlichen Fertigungs-Probleme des Displays soll der Prozess für die Produktion von flexiblen OLED-Panels sein. LGD hat aber bereits seit Jahren Erfahrung mit der Produktion derartiger Displays, weshalb der Bericht der Economic Daily News mit Vorsicht zu genießen ist. Hinzu kommt, dass Apple für derartige Hürden einen Ausweichplan parat haben sollte.

In der vergangenen Woche wurde bekannt, dass Apple daher auch Foxconn und Samsung als Partner für die Produktion der Apple Watch mit ins Boot geholt haben soll.