Apple Watch in den USA 2,79 Millionen mal verkauft

Florian Matthey 34

Wie oft hat sich die Apple Watch bislang verkauft? Apple nennt bislang keine offiziellen Zahlen. Marktforscher wollen jetzt aber errechnet haben, dass Apple bislang in den USA 2,79 Millionen Exemplare verkaufen konnte.

Apple Watch in den USA 2,79 Millionen mal verkauft
Bildquelle: Apple.

Die Marktforscher von Slice Intelligence, die Verkaufszahlen anhand von E-Mail-Quittungen errechnen, wollen ermittelt haben, dass Apple bislang in den USA 2,79 Millionen Exemplare der Apple Watch verkaufen konnte. Rund 17 Prozent der Käufer hätten zum Teil mehrere hundert Dollar für Zusatzarmbänder ausgegeben - für die Apples Gewinnmarge besonders hoch sei: Die Sport-Armbänder für 49 Dollar kosteten lediglich 2,05 Dollar in der Herstellung.

Die Verkaufszahlen beziehen sich, wie gesagt, ausschließlich auf die USA; die Zahlen aus Australien, Kanada, China, Frankreich, Deutschland, Hong Kong, Japan und Großbritannien haben also keine Berücksichtigung gefunden. Angesichts dessen, dass im gesamten vergangenen Jahr sämtliche Smartwatch-Hersteller weltweit 6,8 Millionen Geräte verkaufen konnten, können sich die 2,79 Millionen innerhalb von zwei Monaten in den USA wohl sehen lassen.

Wirklich aussagekräftig werden die Apple-Watch-Verkaufszahlen aber wohl erst dann, wenn Apple genug Geräte herstellen kann, um die Nachfrage zu bedienen - andernfalls sind die Verkaufszahlen natürlich durch die Zahl der produzierten Exemplare begrenzt. Immerhin ist die Apple Watch mittlerweile auch in Apple Retail Stores und nicht mehr nur online erhältlich, was dafür spricht, dass die Lage sich entspannt.

Die Marktforscher von IDC glauben auf jeden Fall, dass der Markt für Geräte, die Benutzer direkt am Körper tragen - so genannte „Wearables“ - viel Wachstumspotential hat: 2014 seien 26,4 Millionen solcher Geräte verkauft worden, 2015 sollen es insgesamt schon 72,1 Millionen sein. IDC zählt wohlgemerkt auch Geräte ohne Displays wie Pulsmesser oder ähnliches. Der Anteil der „Smart“-Geräte werde in diesem Jahr aber fast 50 Prozent ausmachen, im vergangenen Jahr habe das Verhältnis noch bei vier zu eins zugunsten der „nicht-smarten“ Geräte gelegen.

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