Apple Watch: NATO-Armbänder und schwarzes Milanaise-Armband im März

Thomas Konrad 2

Neue Armbänder sollen die Apple Watch im März attraktiver machen: Apple bereitet offenbar eine Reihe von NATO-Straps aus Nylon vor.

Erst im Herbst soll Berichten zufolge eine neues Apple Watch-Modell erscheinen. Im März will Apple Kunden vorerst mit neuen Armbändern versorgen.

Laut Mark Gurman von 9to5Mac hat Apple für die Apple Watch NATO-Armbänder entworfen. Die Schlaufen als strapazierfähigem Nylon findet man auch an Uhren aus dem hochpreisigen Segment.

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Beim Special Event am 15. März werde der Hersteller außerdem das Milanaise-Armband in „Space Black“, passend zur DLC-beschichteten Uhr, vorstellen. Vor Kurzem tauchte das Armband in Kombination mit einer 42-Millimeter-Uhr im tschechischen Apple Store auf (wir berichteten).

Etwa ein Jahr wäre die Uhr zur Vorstellung der neuen Armbänder auf dem Markt. Kennen tut sie die Öffentlichkeit dann fast schon eineinhalb. Seither hat sich das Angebot der Armbänder nur geringfügig geändert.

Im Herbst aktualisierte Apple die Farben des aus Fluorelastomer gefertigen Sportarmbands. Für die Herbst-Winter-Saison gab es vor allem gedecktere Farben. Gleiches galt für das Lederarmband.

Im Herbst stellte Apple außerdem die Apple Watch Hèrmes vor. Und passende Armbänder gleich mit dazu. Separat erhältlich sind die handgefertigten Lederarmbänder aber nicht.

Wie könnte ein NATO-Armband aus dem Hause Apple aussehen?

NATO-Armbänder sind für die Apple Watch auch jetzt schon von Drittherstellern verfügbar — meist auch für wenig Geld. Sie erinnern meist an klassische NATO-Straps, wie sie die Uhrenindustrie schon seit Jahrzehnten kennt: uni oder mit Streifen, doppelte Führung, mehrere Ösen.

Würde Apple den Klassiker unverändert auf den Markt bringen? Schwer vorstellbar. Apples Designer lassen bekanntermaßen nur selten eine Sache unversucht. Anwender müssen sich vielleicht also auf ein aktualisiertes NATO-Armband einstellen. Das hat auch ganz praktische Gründe: Der Sensor auf der Unterseite der Uhr muss funktional bleiben. Ein Standard-NATO-Armband würde das nicht zulassen — das Band wird hier unter dem Uhrengehäuse durchgeführt.

Apple könnte möglicherweise auf eine gewöhnlichere Konstruktion setzen — ähnlich wie beim klassischen Lederarmband. Gestaltungsmöglichkeiten gäbe es weiterhin bei der Wahl der Farbe.

Apple hielt auch im vergangenen Jahr ein März-Event abgehalten. Damals wurde unter anderem das neue MacBook mit Retina-Display präsentiert.

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