Apple Watch: "Stromspar-Modus" beschränkt Funktionsumfang auf Uhr

Florian Matthey 23

Die Veröffentlichung der Apple Watch rückt näher, nächste Woche wird Apple einige weitere Details benennen. Dazu soll auch ein „Stromsparmodus“ gehören: Die Watch soll sich auf einen reinen Uhrzeit-Modus umschalten lassen.

Die New York Times hat sich mit einigen - namentlich nicht identifizierten - Apple-Mitarbeitern über die Apple Watch unterhalten. Im Artikel geht es hauptsächlich darum, ob es Apple möglich sein wird, der Smartwatch-Kategorie zum Durchbruch zu verhelfen. Hinzu kommen aber auch weitere interessante technische Details.

Zum einen haben die Apple-Quellen der Zeitung verraten, dass die Tester der Apple Watch diese in „freier Wildbahn“ mit einer Hülle kaschiert hätten, durch die das Gerät so aussah wie eine Samsung-Smartwatch. Noch interessanter ist aber ein bisher unbekanntes Feature der Apple Watch: Zwecks Verlängerung der Batterielaufzeit soll es einen Stromspar- beziehungsweise „Power Reserve“-Modus geben. In diesem ist die Funktionalität der Apple Watch auf die einer herkömmlichen Uhr beschränkt - sie zeigt lediglich die Zeit an. Ob sich die Batterielaufzeit mit zwischenzeitlichem Einschalten dieses Modus auf deutlich über einen Tag erhöhen lassen wird, bleibt abzuwarten.

Bilderstrecke starten(7 Bilder)
Schlafüberwachung mit der Apple Watch: Mein Ratgeber für die Smartwatch

Die New York Times will auch erfahren haben, dass Apple die Apple Watch ursprünglich früher als im April veröffentlichen wollte. Dann sei es aber zu Verzögerungen gekommen - die sich unter anderem daraus ergeben hätten, dass die Google-Tochter Nest einige Mitarbeiter aus dem Apple-Watch-Team abgeworben hat. Schon der Nest-Mitgründer Tony Fadell hatte einst Apple verlassen; er gilt als einer der „Väter“ des iPod. Zu den jetzt abgeworbenen Apple-Watch-Mitarbeitern gehört laut New York Times auch Bryan James, der vor der Arbeit an der Apple Watch ein Manager für den Bereich iPod-Software war.

A propos Software: Tero Kuittinen, ein Mitarbeiter der Entwickler-Beratungsfirma Frank M. Magid Associates, hat sich bei App-Entwicklern bezüglich ihrer Erwartungen für die Apple Watch umgehört. Insgesamt zeigten sie sich „vorsichtig optimistisch“. Eine gewisse Skepsis liege darin begründet, dass der Funktionsumfang von Apps für die Apple Watch durch das kleine Display eingeschränkt werde. Dieses verringere auch die Möglichkeiten, Werbung einzublenden.

Zu den Kommentaren

Kommentare zu dieser News

* Werbung