Bei Batterieproblemen: Apple repariert erste Apple Watch auch nach 3 Jahren

Thomas Konrad

Eine geplatzte oder aufgeblähte Batterie in der ersten Apple Watch repariert Apple auch noch nach bis zu drei Jahren nach dem Kaufdatum. Seine übliche Serviceleistung hat der Hersteller verlängert.

Apple Watch Series 2 im Hands-On-Video.

In Apples Support-Forum und auf Reddit berichteten Nutzer vereinzelt von geschwollenen Batterien in der Apple Watch der ersten Generation. Sie kam vor etwas mehr als zwei Jahren auf den Markt.

In den Medien schlug das Thema bislang keine großen Wellen, schreibt 9to5Mac. Bei den geplatzten Akkus handelt es sich womöglich Einzelfälle. Apple hat sich dennoch dafür entschieden, sein übliches Reparaturprogramm für Batterien auszuweiten.

Sofern Anwender nicht selbst für den Schaden verantwortlich sind, tauscht Apple defekte Batterien üblicherweise auch nach bis zu zwei Jahren ab Kaufdatum. Wer die erste Apple Watch beim Marktstart erhalten hat, läge bei dieser Regelung schon außerhalb der Reparaturzeit.

Wer bei seiner Uhr entsprechende Schäden feststellt, kann Apple über die Support-Website kontaktieren. Apple hatte die erste Generation der Apple Watch bereits im Herbst 2014 vorgestellt – zusammen mit iPhone 6 und iPhone 6 Plus. Was zunächst für das „nächste iPhone“ hielten, hat sich inzwischen zu einem erfolgreichen Produkt gemausert. Allerdings muss sich Apple wohl eingestehen, dass auch die smarte Armbanduhr den Erfolg des Apple-Smartphones nicht wiederholen können wird.

Inzwischen hat sich der Fokus der Hard- und Software stark verschoben: Zwar dürften manche Nutzer die Apple Watch noch immer als modische Armbanduhr mit Style-Faktor betrachten (immerhin verkauft Apple noch zahlreiche Varianten in hochwertigem Edelstahl mit schmucken Armbändern), für viele oder die meisten Kunden ist die Uhr inzwischen aber vor allem zum Fitnessbegleiter geworden.

Zu diesem Zweck hat Apple in der zweiten Generation der Uhr einen GPS-Chip integriert, der Workouts auch ohne Verbindung zum iPhone metrisch bemessen kann. Auch die Software ist ganz auf Fitness aus: Mit watchOS lassen sich inzwischen die unterschiedlichsten Aktivitäten aufzeichnen.

Quelle: 9to5Mac

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