Britischer Apple-Watch-Besitzer gewinnt Klage gegen Apple wegen gebrochenen Displays

Florian Matthey 16

Ist das Display-Glas der Apple Watch stark genug, um das Gerät als „stoßgeschützt“ bezeichnen zu können? Ein Kunde mit gebrochenem Display-Glas hat Apple erfolgreich verklagt.

Britischer Apple-Watch-Besitzer gewinnt Klage gegen Apple wegen gebrochenen Displays

Der 32-jährige Gareth Cross will sich unter anderem aus dem Grund für die Apple Watch entschieden haben, dass sie „stoß-“ oder „einschlaggeschüttz“ („impact resistant“) sei – so zumindest Apples Werbetexte. Im deutschen Apple Store steht „unempfindlich gegenüber Stößen“. Immerhin, räumt Cross selbst ein, neige er dazu, gerne einmal Dinge anzuschlagen oder umzuwerfen.

Zehn Tage nach dem Kauf seiner Apple Watch Sport war das Display-Glas des Gerätes aber schon gebrochen. Apple sah darin keinen Garantie-Fall, so dass Cross sich entschied, in Großbritannien vor Gericht zu ziehen. Nach sechs Monaten entschied er das Verfahren für sich; Apple muss Cross jetzt den Preis der Apple Watch sowie weitere 429 britische Pfund an entstandenen Kosten bezahlen.

Der eine Fall dürfte für Apple nicht sonderlich problematisch sein – schwierig wäre es, wenn zahlreiche Kunden mit gebrochenen Displays den Ersatz des Kaufpreises gerichtlich einklagten. Sowohl auf Apples britischer als auch auf der amerikanischen Store-Website ist aber noch von „resistant to scratches and impact“ die Rede.

Cross möchte übrigens eine weitere Apple Watch kaufen: An den zehn Tagen, an denen er sein Exemplar benutzen konnte, habe es ihm sehr gefallen.

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