Fitbit-CEO: „Apple Watch ist die falsche Herangehensweise“

Florian Matthey 10

Die Apple Watch ist auch ein Fitness-Begleiter – sie kann aber eben auch noch viel mehr. James Park, CEO von Fitbit, hält dies für die falsche Herangehensweise: Spezialisierte Fitness-Geräte entsprächen eher den Kundenwünschen.

Fitbit-CEO: „Apple Watch ist die falsche Herangehensweise“

Die New York Times widmet sich in einem aktuellen Artikel dem Unternehmen Fitbit und seinem Verhältnis zu Apple. Im Mittelpunkt des Artikels steht vor allem die 200-Dollar-Smartwatch „Blaze“, die ebenso wie andere Fitbit-Produkte ein reines Fitness- und Gesundheits-Gerät ist: Sie überwacht die Schritte und die Herzfrequenz eines Benutzers sowie dessen Schlaf.

Viele Beobachter hätten das Gerät nach dessen Vorstellung aber gleich mit der Apple Watch verglichen und hervorgehoben, dass Blaze deutlich weniger Funktionen als das Apple-Produkt biete. Der Fitbit-CEO James Park hält diese Vergleiche aber für ungerechtfertigt – und das eigene Produkt für das Bessere: Die Apple Watch sei eine „Computing-Plattform“, also ein vielseitiger Computer am Handgelenk, „aber das ist von Anfang an die falsche Herangehensweise für diese Kategorie“ – also die der am Körper tragbaren Elektronik-Produkte, so genannte „Wearables“. Fitbit schaue sich eher an, was die Verbraucher wirklich wollten.

Vergleiche mit Apple sind für Park aber kein Problem: Es störe ihn schon deshalb nicht, weil Fitbit ohnehin mit Produkten mit Preisen zwischen 60 und 250 Dollar ein anderes Segment bediene.

Allerdings beobachte Fitbit sehr wohl, was Apple tue: Als das Unternehmen mit dem iPhone 4s erstmals die Möglichkeit bot, andere Produkte mit einem iPhone über Bluetooth zu synchronisieren, habe Fitbit seinen Geräten als Reaktion dadrauf mit Bluetooth-Chips ausgestattet.

Fitbit Aria.

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