Mit „Passif Semiconductor“ hat Apple nun ein Unternehmen übernommen, das sich auf die Entwicklung von sogenannten „Niedrigenergie-Funkchips“ spezialisiert hat, die in tragbaren Geräten Verwendung finden.

 

Apple Watch

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Bereits seit einigen Jahren soll Apple an Passif interessiert gewesen sein. Nun aber hat sich der iPhone-Hersteller das ebenfalls im Silicon Valley angesiedelte Chip-Unternehmen einverleibt. Gegenüber AllThingsD bestätigte man die Übernahme.

Passif entwickelt Technologien für kabellose Kommunikation, die sehr wenig Strom verbrauchen und sich deshalb für die Integration in batteriebetriebenen und tragbaren Geräten anbieten.

Chips auf Basis von „Bluetooth LE“ (Low-Energy) sind besonders für Fitness-Geräte und Gesundheitsmessgeräte interessant. Angeblich soll Apple ja an einer iWatch arbeiten, die auch Funktionen ähnlich den Fitness-Gadgets von Fitbit und Nike bieten soll.

Gerüchten zufolge stellt die Akkulaufzeit für Apple die bisher größte Herausforderung bei der Entwicklung der iWatch dar. Das selbst gesteckte Ziel von mindestens vier bis fünf Tagen scheint nur schwer zu erreichen.

Apples Akku-Ingenieure zählen zu den weltweit Besten. Das Problem dürfte also eher der zu hohe Stromverbrauch der Komponenten sein und Funkchips sind ziemlich stromhungrig. Dementsprechend scheint Passif sehr gut ins Gesamtbild zu passen.

Ben Miller
Ben Miller, GIGA-Experte.

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