iWatch: Schlankeres Design durch stromsparende Bluetooth-Lösung (Patent)

Philipp Gombert

Ein interessantes Patent seitens Apple gibt weitere Einblicke in die Entwicklung der potenziellen iWatch. Anscheinend arbeitet das Unternehmen an einem neuen Bluetooth-System, welches die Armbanduhr deutlich schlanker machen könnte, als es bei der Konkurrenz der Fall ist.

Aktuelle Smartwatches sind noch immer recht klobig - ein Schönheitsfehler, welches Apple hinsichtlich der iWatch vermeiden möchte. Ausschlaggebend ist meist der Akku, welcher platzsparend und dennoch möglichst ausdauernd sein sollte. Mit einem neuen Bluetooth-System möchte das Unternehmen aus Cupertino den Stromverbrauch der Armbanduhr verringern, sodass eine weniger große Batterie notwendig wäre.

Die meisten derzeit verfügbaren Smartwatches verwenden zum Koppeln anderer Smartphones das Bluetooth LE-Protokoll. Dieses ist zwar effizienter als dessen Vorgänger, hat jedoch aufgrund der ununterbrochenen Aktivität weiterhin den mitunter größten Energiebedarf einer solchen Armbanduhr. An eben diesem Punkt möchte Apple ansetzen - so lässt es zumindest ein neues Patent vermuten.

Auch hier wird das Zusammenspiel zweier Geräte beschrieben. In diesem Fall jedoch mit einem entscheidenden Unterschied gegenüber der Konkurrenz. Das Ganze funktioniert wie folgt: Ein iPhone (Beispiel) dient als HotSpot und sucht mithilfe von Signalen nach einer iWatch (Beispiel), welche zugunsten eines niedrigeren Stromverbrauches ohne solche Signale arbeiten soll. Befinden sich die beiden Partner in unmittelbarer Nähe, wird für kurze Zeit eine Bluetooth-Verbindung erzeugt, sodass die Armbanduhr zum Empfangen von Benachrichtigungen über das iPhone Zugang zum Internet erhält. Das Smartphone versorgt die iWatch folglich mit allen nötigen Informationen und Daten. Auf den ersten Blick vermutlich etwas verwirrend, im Grunde jedoch recht simpel.

So nützlich eine solche „On-Demand-Lösung“ sein mag, ein Nachteil existiert leider nahezu immer. Sollte das besagte System in der Armbanduhr verwendet werden, wäre ein Internet-fähiges iPhone, iPad oder ähnliches Gerät durchgehend Voraussetzung. Doch wie immer heißt es erst einmal abwarten, schließlich handelt es sich lediglich um ein Patent, welches ebenso gut zur Sicherung der Idee dienen könnte.

Quelle: 9to5mac

Philipp Gombert
Philipp Gombert, GIGA-Experte.

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