Der Sportartikelhersteller Nike will sich offenbar aus dem Markt für tragbare Fitness-Geräte verabschieden. Einem CNET-Bericht zufolge will der Hersteller keine neue Version seines Fuelbands oder andere Hardware-Produkte entwickeln.

 

Apple Watch

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Nike wolle sich künftig mehr auf Entwicklung von Fitness-Software konzentrieren, schreibt CNET. Hardware-Produkte fallen damit aus dem Sortiment - auch das Nike+ Fuelband. Mit dem Produkt hatte der Hersteller ursprünglich große Pläne. Eine geplante, dünnere Version des Fuelbands wird nun nicht mehr auf den Markt kommen. Die aktuelle SE-Version will der Hersteller weiter verkaufen und unterstützen - zumindest für die „absehbare“ Zukunft. Neue Farben soll es ebenfalls noch einmal geben. Rund 55 Angestellte des 70-köpfigen Hardware-Teams verlieren im Zuge der Umstrukturierung ihren Arbeitsplatz.

Im Herbst will Nike eine Entwickler-Schnittstelle für seine Fitness-Dienste vorstellen. So lassen sich künftig auch andere Fitness-Geräte mit der Nike+-Plattform verwenden.

Sollte Apple dieses Jahr tatsächlich eine iWatch vorstellen, wäre eine Kooperation zwischen beiden Unternehmen gut möglich. iPhones und iPods arbeiten bereits seit einigen Jahren mit dem Nike+-Sensor zusammen. Die Nike+ Move-App wandelt die Daten des M7-Prozessors im iPhone 5s auch ohne Fuelband in NikeFuel-Einheiten um.

Für Tim Cook dürfte das Fuelband-Aus keine Überraschung gewesen sein, seit neun Jahren ist er Aufsichtsratsmitglied bei Nike. Dass man dort keine neuen Versionen des Fuelbands auf den Markt bringen will, könnte also ein Anzeichen auf ein ähnliches Produkt aus dem Hause Apple sein.

Fuelband

Übrigens: Die erste Version des Nike+ Fuelbands haben wir ebenso wie den Nachfolger ausführlich getestet.

Die App konnte im App Store nicht gefunden werden.

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Thomas Konrad
Thomas Konrad, GIGA-Experte für macOS, iOS und Apple-Hardware.

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