Alternative fürs Apple Keyboard: Tastatur mit frei belegbaren E-Ink-Tasten angekündigt

Sven Kaulfuss 28

Keine Designstudie! Das „Sonder keyboard“ (als Alternative zum Apple Keyboard) mit frei konfigurierbaren E-Ink-Tasten kann tatsächlich schon vorbestellt werden. Weitere Details zur konkreten Verfügbarkeit möchte der Hersteller noch im Laufe des Jahres bekanntgeben.

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Vor etwas mehr als zwei Jahren berichteten wir über eine interessante Designstudie. Gezeigt wurde eine E-Ink-Tastatur – jede Taste ein kleiner „E-Book-Reader“. Meint: Das Layout einer solchen Tastatur ließe sich per Software für jeden Anwenderfall und für jede Sprache frei konfigurieren – ein Traum. Einen ähnlichen Ansatz verfolgt seit mehreren Jahren das russische Designbüro Art.Lebedev Studio. Optimus Maximus und Optimus Popularis nutzen jedoch keinen E-Ink-Screens, sondern vielmehr OLED-Bildschirme. Entsprechend unerschwinglich teuer sind sie – wir berichteten. Einzig derzeit bezahlbare Alternativen: Folien und spezielle Sondertastaturen (Übersicht).

Sonder keyboard: Der Traum wird wahr

Die bisher nicht in Erscheinung getretene, australische Firma „SONDER“ greift den E-Ink-Ansatz auf und stellt mit dem „Sonder keyboard“ ein schon vorbestallbares Produkt vor. Die Tastatur bietet 78 Tasten, 50 davon zeigen auf Wunsch beliebige Symbole, Zeichen oder Buchstaben, lassen sich also frei belegen. Perfekt um das jeweils optimale Layout zu nutzen – für Photoshop, Fremdsprachen (QWERTY, AZERTY…), Spiele etc.

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Das „Sonder keyboard“ ist kompatibel zu Mac und PC, ferner lassen sich persönliche Voreinstellungen der Tastatur auf Abruf auch in der Cloud sichern. Übrigens: Die 50 „Sondertasten“ sind hintergrundbeleuchtet, leuchten in dunkler Umgebung.

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E-Ink-Tastatur: Preise und Verfügbarkeit

Was kostet das „Sonder keyboard“ und wann ist es lieferbar? Regulär soll es für 299 Dollar zu haben sein, gegenwärtig in der Vorbestellungsphase fallen 199 Dollar an – Herstellerlink. Gegenüber der Webseite Cult of Mac kündigte der Hersteller ferner eine „gewaltige“ Kickstarter-Kampagne für den späteren Verlauf des Jahres an, die internationale Belieferung solle danach erfolgen.

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Ergo: Das „Sonder keyboard“ verspricht viel, genauso oder so ähnlich würden wir uns ein neues Apple Wireless Keyboard wünschen. Ob die Jungs aus „Down Under“ auch tatsächlich abliefern? Wir hoffen darauf – „Vapoware“ wollen wir nicht.

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