ASUS ZenWatch im Test: Die schönste Smartwatch mit quadratischem Display

Andreas Floemer 8

ASUS hat im September 2014 seine eigene Interpretation einer Android Wear-Smartwatch vorgestellt. Der taiwanische Hersteller versprach im Vorfeld, dass die hauseigene Lösung günstig sei und herkömmliche Uhren ersetzen und hübsch anzusehen sein soll. Ob dieses Ziel mit der ASUS ZenWatch erreicht wurde, klärt unser Testbericht.

ASUS ZenWatch im Test: Die schönste Smartwatch mit quadratischem Display

Die ASUS ZenWatch ist das sechste Smartwatch-Modell, das auf Googles Android Wear basiert. Der taiwanische Hersteller gehört damit nicht mehr ganz zu den Vorreitern auf dem Markt der smarten Uhren, allerdings hat das auf diesem noch recht jungen Sektor nichts zu sagen. Hersteller wie Motorola haben mit der Moto 360 (Test) und LG mit der G Watch R gut vorgelegt, doch es ist noch reichlich Luft nach oben, wenn es um Verarbeitung, Design und Funktionalität geht. Letzteres liegt freilich nicht bei den Herstellern, sondern bei Google. Der Konzern zeichnet sich schließlich mit Android Wear für die Software-Seite verantwortlich. Vorab lässt sich allein aus der oberflächlichen Betrachtung feststellen, dass ASUS ein ansehnliches Produkt in seinem Portfolio hat, das sich hinter der Moto 360 mit ihrem schlichten und zeitlosen Industriedesign nicht zu verstecken braucht.

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Hands-On mit der ASUS ZenWatch

Zunächst ein Bewegtbild: Hier unsere erste Begegnung mit der ASUS ZenWatch auf der IFA 2014:

Design und Verarbeitung der ASUS ZenWatch

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ASUS zielt mit der ZenWatch ganz klar Richtung Lifestyle. Die Smartwatch verfügt zwar nicht über eine kreisrunde Form, wie man sie von klassischen Uhren gewohnt ist und wie LG und Motorola sie jeweils mit ihren neuesten Smartwatches zu bieten haben, dennoch erscheint die längliche Form mit abgerundeten Ecken elegant und zeitlos mit einer Prise Sportivität. Dies erreicht der Hersteller unter anderem durch hochwertige Materialien wie Edelstahl und Leder und eine solide Verarbeitung. Die Front der ZenWatch ziert ein konvex gebogenes 1,63 Zoll AMOLED-Display aus „2,5D“-Gorilla Glass 3, das Gehäuse passt sich der Rundung entsprechend an. Um das Display herum verläuft der Rand („Bezel“) aus grauem Kunststoff. Um diese Konstruktion verläuft ein Rahmen, der aus gebürstetem Edelstahl besteht. Rings um die Uhr ist ein goldrosé-farbenes Band gezogen, das der Smartwatch eine edle Note verleiht.

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Die Unterseite der Uhr besteht wie der Rest des Gehäuses aus Edelstahl und ist zu den Seiten hin sanft gebogen, das in hohem Tragekomfort resultiert. Auf der Rückplatte befinden sich neben fünf Pogo-Pins zum Aufladen der Uhr ein ovaler Power-Button, der plan mit dem Gehäuse abschließt. Trägt man die Uhr am Handgelenk, ist es nicht leicht, an diesen zu gelangen – muss man aber im Grunde auch nicht, denn zur Steuerung genügt das Display.

Der optische wie haptische Gesamteindruck der ZenWatch fällt äußerst positiv aus. Was die Verarbeitungsqualität anbelangt, gibt es nichts zu beanstanden. Selbst das Lederarmband fühlt sich weich und hochwertig an; beim Verschluss setzt ASUS auf eine Faltschließe, die sich sehr leicht öffnen und verschließen lässt. Auch das Verstellen der Größe geht dank eines Dorns leicht von der Hand. Gerade im direkten Vergleich mit der G Watch R von LG, bei der der Hersteller auf ein sehr hartes Lederarmband und eine Dornschließe setzt, überzeugt das Konzept von ASUS eher. Wem das Armband indes nicht zusagen sollte, kann es auch wechseln: Es lässt sich wie bei einer herkömmlichen Armbanduhr einfach austauschen.

ASUS ZenWatch angelegt

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Neben dem anschmiegsamen Material des Armbands fühlt sich auch das Gehäuse dank der leicht gebürsteten metallenen Rückseite auf eine Weise beinahe weich an. Das Gewicht der Uhr von 75 Gramm liegt über dem der Mitbewerber – diese wiegen allesamt zwischen 50 und 60 Gramm. Man kann die ZenWatch daher schon als „Schwergewicht“ kategorisieren – für eine Armbanduhr liegt das Gewicht aber im Rahmen des Üblichen. Das Mehr an Gewicht kann man gar positiv betrachten, denn so wirkt sie gar etwas wertiger als Motorolas Moto 360 (Test), die sich Kollege Rafael in seinem Test noch ein wenig schwerer gewünscht hätte.

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Uhrenvergleich: Links die LG G Watch R, rechts die ASUS ZenWatch

Mit ihren Abmessungen von 50,6 x 39,8 x 7,9 bis 9,4 Millimetern ist die ZenWatch eine der dünnsten auf dem Markt befindlichen Smartwatches. Zum Vergleich: Die Moto 360 ist 11,5 Millimeter hoch, die G Watch 9,95 und die G Watch R mitsamt Lünette 11,7 Millimeter. Die Uhr deswegen als „schlank“ zu bezeichnen, wäre trotzdem etwas zu viel des Guten – aber schließlich muss die Technik auch irgendwo untergebracht sein. Auch wenn die ZenWatch recht kompakt gehalten ist, so nimmt sie bei schmalen Handgelenken die gesamte Breite ein und unterscheidet sich somit erst einmal nicht von den anderen Modellen. Aufgrund ihrer Bauweise und ihres elegant-sportlichen Designs wirkt sie dennoch klobig als der Rest der Smartwatch-Riege mit Android Wear.

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Display und Hardware der ASUS ZenWatch

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Kommen wir zum Dreh- und Angelpunkt der Smartwatch: dem Display. ASUS setzt bei seiner ZenWatch auf einen in der Querachse leicht gebogenen AMOLED-Screen mit einer Bilddiagonale von 1,63 Zoll und einer Auflösung von 320 x 320 Pixeln was einer Pixeldichte von 278 ppi entspricht.

Farbwiedergabe, Kontrast und Blickwinkelstabilität des Displays können überzeugen, wobei manche Farbtöne bei sehr spitzem Betrachtungswinkel die Tendenz der Verfärbung aufweisen – Orange wird beispielsweise gelblich. Ablesbar bleibt auch bei steileren Winkeln dennoch alles problemlos. Was die Bildschärfe angeht, so gibt es keinen Grund zur Beanstandung – diesbezüglich unterscheiden sich die Smartwatches ohnehin kaum, denn die meisten aktuellen Geräte verfügen über die gleiche Auflösung und Displaytechnologie – lediglich die Moto 360 hat ein IPS-Display verbaut.

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Was die weitere Ausstattung anbelangt, so ist wie bei nahezu jeder aktuellen Android Wear-Smartwatch ein Snapdragon 400-Prozessor mit 1,2 GHz Taktung von Qualcomm verbaut, der von 512 MB RAM unterstützt wird. Der interne Speicher misst 4 GB – auch ein Standard-Wert. Entsprechend ist die Performance auf Top-Niveau– von Rucklern oder längeren Wartezeiten beim Laden von Apps oder dem Wischen von Screen zu Screen ist nichts zu sehen.

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ASUS hat seiner Smartwatch außerdem noch einige Sensoren verabreicht: neben einem Kompass sind ferner ein Gyroskop, ein Beschleunigungssensor, ein Schrittzähler sowie ein Pulsmesser an Bord. Letzterer ist zwar auch in einigen anderen Smartwatch-Modellen zu finden, allerdings setzt der taiwanische Hersteller bei der ZenWatch eine andere Messmethode ein. Während bei Moto 360, G Watch und Co. ein optischer Sensor auf den Gehäuserückseite der Uhren integriert ist, kommt bei der ASUS-Uhr ein Sensor zum Einsatz, der in der Gehäusefront verbaut ist: Um den Puls zu messen, muss man seinen Zeige- und Mittelfinger auf den Metallrahmen der Uhr platzieren, damit der Herzschlag direkt von den Fingerspitzen ausgelesen werden kann. Dies funktioniert erstaunlich gut, wenngleich es anfangs eine Portion Fingerspitzengefühl erfordert, bevor die korrekte Positionierung derselben passt. Im Unterschied zur Messmethode der Mitbewerber, bei der man stark abweichende Resultate selbst bei kurz hintereinander erfolgten Messgängen verzeichnen kann, erscheint die Messung mittels Fingerauflegen um einiges genauer und zuverlässiger. Hier sei aber zu empfehlen, die von ASUS bereitgestellte Wellness-Software zu verwenden, denn mit der Google Fit-App versteht sich der Sensor bislang nicht sonderlich gut und produziert abweichende Ergebnisse. Wir hoffen, dass mit Software-Updates seitens Google und ASUS hier noch nachgebessert wird.

Akulaufzeit

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Wie bei allen Smart Devices spielt auch bei Smartwatches die Akkulaufzeit eine elementare Rolle. Wie sieht es damit also bei der ASUS ZenWatch aus? Es lässt sich feststellen, dass man mit der Uhr bei Displayhelligkeitsstufe 4 über den Tag kommt, selbst mit zusätzlich verbundenem Bluetooth-Kopfhörer. Allerdings sollte man sie über Nacht unbedingt aufladen – einen zweiten Tag lässt sich mit der verbleibenden Akkuladung absolut nicht überstehen. Ob sich diese mit dem anstehenden Update auf Android 5.0 zum Positiven entwickelt, bleibt abzuwarten. Damit kommt die ZenWatch nicht ganz an die Laufzeiten von Moto 360 oder G Watch R heran, die teils auch zwei Tage mit einer Akkuladung schaffen.

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Um die ZenWatch aufzuladen, wird eine spezielle Ladeschale benötigt, die zum Lieferumfang gehört. In diese wird die Uhr fest hineingedrückt – Pogo-Pins, wie man sie von den G Watches und der Samsung Gear Live kennt, versorgen die Uhr mit neuer Energie. Die Aufladung des 369 mAh-Akkus ist innerhalb von 2 Stunden erledigt. Zum zuverlässigen und raschen Laden der Uhr ist zu empfehlen, die Ladeschale mit einem Steckdosen-gebundenen Ladegerät zu verbinden, das Laden via USB-Port eines Rechners verlief außerordentlich langsam, sogar langsamer als bei anderen Smartwatches. Die Ladeschale selbst funktioniert wie sie soll, allerdings wäre es wünschenswert, wenn Smartwatch-Hersteller sich in Sachen Ladelösung an der Moto 360 orientieren würde, die sich via Qi Wireless kabellos aufladen lässt und deren Ladestation die Uhr während des Ladens sogar aufrecht gelagert anzeigt – so kann man jederzeit einen Blick darauf werfen. ASUS hat sich diesbezüglich wenig Gedanken gemacht. Durch die Faltschließe kann man die Uhr nicht einfach flach auf den Tisch legen, sie liegt stattdessen umständlich seitlich – es ist ein beinahe unmögliches Unterfangen, die ZenWatch beim Laden so zu positionieren, wie man es gern hätte.

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 Software: Android Wear und mehr

Die ASUS ZenWatch basiert auf Googles Android Wear-Plattform. Im Testzeitraum lief auf der Uhr Software-Version 4.4W.2 mit der Buildnummer KNX01W. Bei dieser Firmware handelt es sich um die Software-Version, die Google im Oktober dieses Jahres verteilte und Funktionen wie Offline-Musik und GPS-Support mit sich brachte - letzteres Feature steht bei der ZenWatch jedoch nicht zur Verfügung, denn es ist kein GPS-Modul verbaut – ein solches besitzt aktuell nur die Sony Smartwatch 3.

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Der Funktionsumfang der ZenWatch entspricht letztlich dem, der von allen aktuellen Android Wear-Smartwatches geboten wird: der Anzeige von Mails, Kalendereinträgen, Chatnachrichten und Co. Auch das Antworten auf SMS, Mails und Messenger-Nachrichten per Spracheingabe sind Bestandteil. Jene Spracheingabe funktioniert mittlerweile recht zuverlässig, sofern man die Befehle deutlich und korrekt einspricht. Worauf allerdings zu achten ist: Das gekoppelte Smartphone muss als Primärsprache auf Deutsch eingestellt sein; ist diese nicht der Fall, so erkennt die Uhr deutsche Spracheingaben nicht, denn im Unterschied zu Smartphones und Tablet wird die Nutzung mehrerer Sprachen simultan noch nicht unterstützt.

Zur Herstellung der Verbindung zwischen Smartwatch und -phone ist die Android Wear-App erforderlich. Mit dieser können erst Benachrichtigungen, Mails und dergleichen auf dem kleinen Display der Uhr angezeigt werden. ASUS hat zusätzlich zu dieser obligatorischen Anwendung noch einige weitere Apps im Play Store veröffentlicht, mit denen sich der Funktionsumfang der ZenWatch erweitern lässt. Dabei entstehen leider auch funktionale Dopplungen, die gerade neue Nutzer eher verwirren dürften.

Zum einen liefert ASUS einen Fernauslöser zur Fernsteuerung der Smartphone-Kamera. Die App bietet neben dem Auslösebutton die Möglichkeit, den Blitz zu aktivieren oder abzuschalten, ferner ist ein Timer zum zeitversetzten Erstellen von Schnappschüssen an Bord. Außerdem bietet die App den Wechsel von Kamera- zum Videomodus. Das Display der Uhr selbst dient dabei als Sucher.

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Überdies hat ASUS den eigenen ZenWatch-Manager veröffentlicht, mit dem die Funktionen der Standard-Verwaltungs-Software erweitert, aber eben zum Teil auch gedoppelt, werden. Denn mit diesem lassen sich beispielsweise die verfügbaren Watchfaces austauschen und farblich anpassen – diese Funktion existiert in begrenztem Umfang auch in der neuen Android Wear-App, die zusammen mit Android Wear 5.0.1 veröffentlicht wurde. So kann man letztlich über beide Anwendungen sein persönliches Watchface auswählen, wobei es im ZenManager noch möglich ist, die Hintergrundfarben der Ziffernblätter anzupassen. Leider ist erst kurz nach Ablauf unserer Testphase die neue Android Wear-Version verteilt worden, sodass wir deren Funktionalität nicht mehr in unseren Test einfließen lassen konnten.

Neben der Personalisierungsoption kann man weitere Funktionen der Uhr steuern: der verbaute Kompass sowie die Taschenlampenmodus, bei der das Display hell aufleuchtet, sind direkt aktivierbar. Ob diese Optionen auf dem Smartphone indes gut aufgehoben sind, ist fraglich. Überdies stehen weitere Funktionen zur Auswahl, so etwa ein Stummschaltungs-Feature – durch das Hand-aufs-Display-Legen lassen sich ankommende Anrufe leise stellen; ferner besteht die Option den Vibrationsmotor und das Display der Uhr als Alarm zu aktivieren, sodass man sie im Falle des Verlegens leichter finden kann. Nicht zu verachten, wenn auch bereits von der Wear Aware-App bekannt, ist außerdem die „Telefon-Vergessen-Warnung“: Die ZenWatch beginnt zu vibrieren, sobald man sich von seinem Smartphone entfernt.

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Als weiteren Zusatz hat ASUS seiner ZenWatch eine Wellness-App spendiert, mit der man seine Fitness- und Entspannungszyklen messen kann. Zusätzlich zu Google Fit dient die App als Sammelstelle für Herzfrequenz, Schrittzahl mitsamt Kalorienverbrauch und Entspannungsniveau. Ob man diese Anwendung nun benötigt, sei dahingestellt, zumal der Schrittzähler recht ungenaue Werte ausspuckt. Der integrierte Pulsmesser versteht sich weit besser mit der Wellness-App als mit Google Fit. Während die gemessenen Werte via Wellness-App überwiegend konstant waren, hatte der Autor nach mehreren Testläufen den Eindruck, als käme die Fit-App nicht mit der Funktionsweise des Sensors zurecht. Die ASUS-App pendelte sich langsam bei einem bestimmten Pulswert ein, die Fit-Anwendung sprang in mehreren Messungen auf einen Ruhepuls-Wert von über 100 Schlägen pro Minute, der nicht korrekt sein konnte.

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Zu guter Letzt sein eine Funktion erwähnt, die der Tester als Mac-Nutzer nicht verwenden konnte: Remote Link. Mit dieser Anwendung kann man die Smartwatch mit einem PC verbinden und steuern. Ob dieses Feature nun praktikabel ist, seinen Rechner damit zu bedienen ist fraglich, allerdings ist denkbar, dass es eine praktische Möglichkeit ist, beispielsweise Präsentationen oder Diashows vom Handgelenk aus fernzubedienen.

Unser Fazit zur ASUS ZenWatch

Die ASUS ZenWatch ist aktuell noch nicht flächendeckend erhältlich. Wer sie bereits ergattern konnte, erhält eine in vielen Belangen gelungene Smartwatch – zumindest aus Perspektive des Designs und der Verarbeitung weiß sie zu gefallen. Relativierend muss zur Optik natürlich eingewendet werden, dass Geschmäcker verschieden sind; im androidnext-Team wurde die ZenWatch aber überwiegend als „für eine Smartwatch mit eckigem Display ziemlich hübsch“ empfunden. Soll heißen: Die ZenWatch gehört neben der Moto 360 zu den elegantesten Geräten ihrer Klasse, wobei die ASUS-Uhr im Vergleich zur Moto 360 etwas weniger klassisch, dafür einen Tick sportlicher wirkt.

In Sachen Verarbeitung und Tragekomfort ist die Uhr auf einem Niveau mit klassischen Nicht-smarten Armbanduhren, was Performance und Funktionsumfang anbelangt, muss sie sich hinter den Mitbewerbern wie G Watch R oder Sonys Smartwatch 3 nicht verstecken (abgesehen vom fehlenden GPS-Modul). Etwas Verbesserungsbedarf besteht indes noch bei den Sensoren, die offenbar noch recht mäßig optimiert sind. Falls man die Uhr aber ohnehin nicht als Fitnesstracker oder Gesundheitswerkzeug benutzen möchte, erhält man mit der ZenWatch ein schickes Stück Technik, das sich optisch kaum von herkömmlichen Uhren abhebt – abgesehen von der regelmäßig erforderlichen Stromzufuhr und dem Mehr an angezeigten Informationen und Funktionen. Letztere möchte man nach einer Weile der Nutzung nicht mehr missen.

Wertung

  • Display: 4/5
  • Ergonomie: 4/5
  • Design und Verarbeitung: 5/5
  • Software: 4/5
  • Akku: 3/5

Gesamt: 4/5

Pro

  • Sportlich-elegantes Design
  • Sehr gute Verarbeitungsqualität
  • Angenehmer Tragekomfort

Contra

  • Schrittzähler unzuverlässig
  • Akkulaufzeit nur mittelmäßig
  • Funktions-Dopplungen bei der Software

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