Geräte, die in Modulen aufgebaut sind, bekommen immer mehr Aufmerksamkeit und werden immer beliebter. Die Smartwatch „Blocks“, die ebenfalls nach dem Baustein-Prinzip funktioniert, kann jetzt bereits vorbestellt werden. Ausgeliefert wird das Gerät im Oktober.

Nachdem das modulare Smartphone Project Ara und auch das LG G5 beziehungsweise das neue Moto Z eine Menge Aufmerksamkeit erhalten haben, sind jetzt endlich die Smartwatches an der Reihe. Das Konzept wurde bereits im Rahmen der „Make it Wearable Challenge“ von Intel gezeigt und hat sich dort für die Top 10 qualifizieren können. Danach gab es eine Kickstarter-Kampagne, bei der Blocks mehr als 1,6 Millionen US-Dollar sammeln konnte.

Blocks Vorbestellungen

Nachdem jetzt schon einige Zeit seit der Finanzierung vergangen ist, scheint sich das Projekt im Endspurt zu befinden. Der Hersteller hat nämlich den Weg für die Konsumenten geebnet und nimmt jetzt die ersten Vorbestellungen entgegen. Interessenten können sich für 330 US-Dollar inklusive Versand nach Deutschland (15 US-Dollar) ihr Exemplar sichern. Ausgeliefert wird die modulare Smartwatch allerdings erst im Oktober.

Für den Preis bekommt man die Uhr und vier frei wählbare Module. Zusätzliche Bausteine kosten 35 US-Dollar.

Einzigartiges Konzept mit Potential

Die Besonderheit von Blocks ist ohne Frage das modulare Design. Damit lassen sich die Zusatzfunktionen der schlauen Armbanduhr den eigenen Bedürfnissen nach anpassen. Prinzipiell verfügt die Smartwatch über ein 1,39 Zoll großes AMOLED-Display mit einer Auflösung von 400 x 400 Pixel, einen Snapdragon 2100 Wear, 512 MB RAM und einen 300 mAh großen Akku. Dazu gesellt sich noch ein 4 GB großer interner Speicher, ein WLAN- sowie ein Bluetooth-Modul und ein Mikrofon.

Als Erweiterungen stehen ein zusätzlicher Akku, ein Herzfrequenzmesser, ein GPS-Modul, eine LED-Lampe, ein programmierbarer Button und ein Abenteuer-Modul mit Temperatur-, Feuchtigkeits- und Drucksensor zur Verfügung. Dabei soll es aber nicht bleiben, denn die Plattform ist komplett offen und steht jedem Entwickler zur Verfügung. In Zukunft soll es beispielsweise noch ein Modul mit Fingerabdruckscanner und Mobilfunkmodem geben, womit die Smartwatch auch unabhängig vom verbundenen Smartphone genutzt werden kann.

Um für die Entwickler auch wirklich attraktiv zu sein, müssen aber genügend Blocks-Smartwatches an den Mann oder die Frau gebracht werden. Sollte das gelingen, werden die Macher hinter der Baukasten-Smartwatch mit Sicherheit noch weitere Modelle auf den Markt bringen.

Quelle: Blocks via Golem

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Video: Blocks - The Modular Smartwatch

Blocks: The Modular Smartwatch.

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