Wasserdichtes iPhone-Case von Catalyst im Test: Ab ins Reich der Schildkröten

Sebastian Trepesch

10 Meter wasserdicht und 2 Meter Fallschutz – das Catalyst Waterproof Case macht das iPhone erst so richtig Outdoor-tauglich. Wir haben den Smartphone-Schutz, den es für mehrere Modelle gibt, mit dem iPhone XR getestet.

Neulich, unterm Wasserfall in Sri Lanka, wurde ich gefragt: „Kannst Du ein Foto von uns machen und uns zuschicken? Wir haben uns nicht getraut, das Smartphone ins Wasser zu nehmen.“ Ganz ehrlich – auch ich hätte es mir trotz wassergeschütztem iPhone wohl nicht getraut, ohne Extraschutz. Und ins Salzwasser erst recht nicht. Mit dem Catalyst-Case hatte ich keine Bedenken, weder hinsichtlich Wasser, noch hinsichtlich anderer Beschädigungen: Die Seiten und Ecken sind gut geschützt und auch Display und Kameras überdeckt. Kleiner Salzwasser-Clip:

Catalyst Waterproof Case für iPhone im Test: Unser Urteil

Das Catalyst Waterproof Case schützt das iPhone sehr gut, in unserem einmonatigem Dauertest – auch im Salzwasser und anderen widrigen Situationen – hat es alle Gefahren vom Smartphone zuverlässig abgehalten. Das Gerät war weiterhin gut bedienbar. Dank hochwertigen Membranen vor den Lautsprechern war auch Telefonieren und Podcast hören mit nur leichten Qualitätseinbußen möglich, bei der Kamera merkte ich keine Einschränkung.

Nur der Pfropfen, der den Lightning-Anschluss schützt, ging mir gegen Ende des Tests tatsächlich verloren. Somit war es dahin mit dem Wasserschutz – Punktabzug! Dennoch erhält die Schutzhülle – wie schon vor zwei Jahren für ein Touch-ID-iPhone – unsere ausdrückliche Empfehlung!

Wertung: 80 Prozent

Die Professionalität des Schutzes findet sich im Preis wieder: rund 99 Euro.

Das hat uns am Catalyst Waterproof Case im Test gut gefallen

  • Polycarbonat und Silikon: Vorzüglicher Schutz fast ohne Einschränkungen der Funktionalität.
  • Ein gutes Glas schützt die Rückkamera. Auch im Direktvergleich mit/ohne Case habe ich bei der Fotoqualität keine Unterschiede festgestellt – anders als bei manch Billighülle.
  • Eine kleine Schlaufe liegt bei, die man an der rechten unteren Ecke befestigen kann. Ich habe sie gerne genutzt, um das Smartphone sicher in der Hand zu haben.
  • Kabelloses Laden ist möglich (aufgrund möglicher Wärmeentwicklung besser auf ein Lightning-Kabel zurückgreifen).

Das hat uns an dem wasserdichten iPhone-Case nicht so gut gefallen

  • Offensichtlich kann man den Pfropfen unten am Ladeanschluss des iPhones verlieren. Ob er beim Schließen des Cases aus der Halterung oder nachträglich herausgerutscht ist, ist mir leider unbekannt. Der Hersteller sollte ihn sicherer am Case befestigen oder Ersatz beilegen.
  • Der Schutz macht (zwangsläufig) das Smartphone noch etwas größer und dicker als es eh schon ist.

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Das sollte man zum Catalyst-Case außerdem wissen

  • Beim Zusammenbau sollte man sorgfältig vorgehen und (zumindest wenn man den Wasserschutz benötigt) den Dichtungsring auf Härchen, Sand oder ähnliches überprüfen. Ständig Rein- und Rausnehmen wie bei einem normalen Case ist bei einer solchen wasserdichten Lösung nicht zu empfehlen.
  • Aufgrund des Drucks kann man unter Wasser den Touchscreen und den Hardware-Button (so zumindest in meinem Versuch) nicht bedienen. Für ein Unterwasser-Video habe ich die Aufnahme an der Oberfläche gestartet.

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