Google Home Mini und Amazon Echo Dot im Vergleich: Welchen soll ich kaufen?

Johann Philipp 1

Lange Zeit war Amazon mit seinem kleinen und günstigen Echo Dot allein auf dem Markt. Mittlerweile hat Google nachgezogen und den Google Home Mini herausgebracht. Wir vergleichen beide Lautsprecher und fragen: „Cremedose oder Krapfen – was soll ich kaufen?“

Amazon Echo Dot und Google Home Mini im Vergleich.

Mit den beiden Geräten von Amazon und Google ist der Einstieg in die Smart-Home-Welt günstiger geworden. Die beiden großen Brüder hatten wir bereits getestet – der Amazon Echo hatte knapp die Nase vor dem Google Home. Die Funktionen der Mini-Lautsprecher sind komplett identisch zu den großen Brüdern, nur der Klang ist wegen des kleinen Gehäuses deutlich schlechter.

Unser Test:

Wenn ihr euch nicht sicher seid, welcher smarte Lautsprecher für euch der richtige ist, hilft unser Test weiter. Beantwortet sechs Fragen und ihr bekommt unsere Kaufempfehlung:

Unser Urteil

Bei der Entscheidung kommt es darauf an, mit welchem Sprachassitenten ihr sprechen wollt und welches Ökosystem besser zu euch passt. Habt ihr schon den TV-Dongle Chromcast an eurem Fernseher hängen und wollt die Google-Suche nutzen, ist der Home Mini die erste Wahl. Benutzt ihr den Fire TV Stick von Amazon, legt Wert auf den Anschluss für die Stereo-Anlage und wollt euren Lautsprecher mit vielen Skills erweitern, dann greift zum Echo Dot.

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Wozu braucht man überhaupt einen smarten Lautsprecher?

Das Besondere an smarten Lautsprechern ist die integrierte Sprachassistentin, die auf eure Stimme reagiert und eure Wünsche umsetzt. Verwendete man früher ein Küchenradio, musste man vielleicht erst die Fernbedienung suchen und dann umständlich den Sender einstellen. Bei einem smarten Lautsprecher reicht der Befehl: „Spiel Inforadio“ und schon startet der Sender. Richtig interessant wird es aber erst, wenn man auch noch weitere Geräte mit den Lautsprechern verbindet. Über smarte Lampen, Kameras, Steckdosen und Thermostate kann fast die gesamte Wohnung oder ein komplettes Haus über den Echo Dot oder Google Home Mini gesteuert werden.

Wenn ihr euch für ein Amazon-Gerät entscheidet, gibt es noch mehr Auswahl, die wir euch hier vorstellen:

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Amazon Echo, Plus, Dot, Spot oder Show? Dieser smarte Lautsprecher passt zu dir (Kaufberatung)

Wie funktioniert die Spracherkennung?

In den Lautsprechern sind Mikrofone verbraut, die ständig in den Raum lauschen und auf ein Aktivierungswort warten. Bei Amazon ist es „Alexa“, bei Google „Hey Google“ bzw. „Ok, Google“. Nach dem Aktivierungswort sagt man den Befehl, also zum Beispiel: „Alexa, spiel Musik.“ „Alexa, stelle einen Timer auf 10 Minuten.“ „Alexa, wie hoch ist der Mount Everest?“ „Alexa, wie wird das Wetter?“ Um die richtigen Antworten zu geben, wird eine Verbindung zum Internet benötigt, denn das Gehirn der Assistenten liegt auf Servern in den USA.

Spioniert mich der Lautsprecher aus?

Die Mikrofone sind immer aktiv, sonst könnte das Gerät nicht auf das Aktivierungswort reagieren. Über einen Knopf lassen sie sich auch ausschalten. Wenn das Aktivierungswort genannt wird, werden die Aufnahmen an die Server von Amazon und Google geschickt und auch gespeichert, um die Spracherkennung zu verbessern. Ohne Internetverbindung geht also gar nichts. Die Aufnahmen ohne das Aktivierungswort werden nach wenigen Sekunden wieder gelöscht und nicht an Server übertragen.

Auf der nächsten Seite: Der ausführliche Vergleich zwischen Google Home Mini und Amazon Echo Dot.

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