Google: Updates für Nexus-Geräte ab sofort jeden Monat

Tuan Le 14

Frohe Kunde für alle Besitzer von Nexus-Geräten kommt derzeit von Google: Den Angaben des Unternehmens nach werden die Tablets und Smartphones der Serie in Zukunft jeden Monat mit Updates versorgt werden. Dadurch soll der Sicherheitsstandard angehoben und die Bedrohung durch Malware auf ein Minimum reduziert werden – auch wenn Google bei der Gelegeneheit deutlich macht, dass Android ohnehin eines der sichersten Betriebssysteme sei.

Google: Updates für Nexus-Geräte ab sofort jeden Monat

Die Nexus-Reihe von Google beweist wieder einmal, dass sie im Android-Sektor zur Königsklasse gehört: Werden die Geräte mit dem Gütesiegel aus Mountain View bislang ohnehin schon als erstes mit neuen OS-Versionen des Android-Betriebssystems ausgestattet, wird es in Zukunft sogar monatliche Aktualisierungen geben. Dies gab Google in einem Blogpost offiziell bekannt und bezieht sich hierbei spezifisch auf Sicherheitsaktualisierungen. Auf diese Art und Weise sollen Sicherheitslücken schon behoben werden, bevor sie im großen Stil von kriminellen Entwicklern ausgenutzt werden können. Nach wie vor werden Nexus-Geräte zwei Jahre lang nach ihrem Release mit Plattform-Aktualisierungen versorgt, Sicherheits-Updates wird es mindestens bis drei Jahre nach dem Release beziehungsweise 18 Monate nach dem Verkauf des letzten Gerätes über den Google Store geben.

Sicherheit unter Android: Besser als ihr Ruf

Im Zuge der Verkündung der frohen Botschaft für Nexus-Nutzer lässt Google aber auch verlauten, dass Sicherheit unter Android schon immer ein bedeutender Faktor gewesen ist. Was vielen vielleicht nicht bekannt ist, ist die Tatsache, dass auch Android über eine Art Sandbox-Modell wie bei iOS verfügt, was einzelne Applikationen abgekoppelt voneinander ablaufen lässt und dadurch die Sicherheit der Daten gewährleistet. Darüber hinaus soll die App-Verifizierung mehr als 1 Milliarde Geräte beim Herunterladen von Applikationen über den Google Play Store beschützen, hunderte Millionen Sicherheitsscans werden tagtäglich im Hintergrund hierzu durchgeführt.

Obendrein soll gerade der Umstand, dass es sich bei Android um Open Source handelt, ein weiterer Faktor für die Sicherheit sein: Unabhängige Entwickler können sich an der Suche nach Bugs und Fehlern beteiligen und hierbei sogar finanziell belohnt werden. Durch all diese Maßnahmen sollen derzeit weniger als 0,15 Prozent aller Geräte, die ihre Apps ausschließlich aus dem Play Store beziehen, mit irgendeiner Form von Malware versehen sein. Offensichtlich wird hierbei, dass die größte Bedrohung durch Viren und Trojaner unter Android vor allem durch extensive App-Piraterie entsteht.

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Vom Nexus One zum Pixel 3 (XL): Googles Smartphones in der Übersicht.

Auch Samsung und Co. könnten monatliche Updates verteilen

Laut Google sollen nicht nur die Nexus-Geräte, sondern im Prinzip alle Android-Geräte von den monatlichen Sicherheits-Updates profitieren. Tatsächlich benachrichtigt Google schon seit drei Jahren jeden Monat Smartphone-Hersteller über die aktuellen Sicherheitsrisiken in der Hoffnung, dass diese die Bugs so schnell wie möglich beheben. Erfahrungsgemäß sieht die Realität bislang allerdings noch anders aus – für wen Sicherheit daher ein großes Anliegen ist, der sollte vielleicht auf ein Nexus-Gerät wechseln. Es stehen uns ja demnächst zwei neue Modelle ins Haus …

Quelle: Android Blog

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