Nexus „Marlin“: AnTuTu-Benchmark verrät Snapdragon 820 und weitere Spezifikationen

Philipp Gombert

Im Grunde waren die Spezifikationen des kommenden Nexus-Flaggschiffs unter dem Codenamen „Marlin“ bereits weitgehend bekannt, eine Bestätigung der High-End-Hardware gibt es jedoch erst jetzt. Und wie so oft danken wir einem Benchmark-Eintrag.

Wie schon im letzten Jahr sind 2016 gleich zwei neue Nexus-Smartphones zu erwarten. Die Gerüchteküche läuft auf Hochtouren — mittlerweile gibt es kaum eine Information zu den Geräten, die der Öffentlichkeit verschont blieb. Mit dem neuesten Benchmark-Eintrag können wir uns auch der technischen Daten des diesjährigen Nexus-Flaggschiffs sicher sein. Das Smartphone wird von Google in Kooperation mit HTC unter dem Codenamen „Marlin“ entwickelt.

Im Grunde bestätigt der AnTuTu-Eintrag lediglich die bisherigen Informationen. Demnach kommt das Smartphone mit dem Snapdragon-820-Prozessor von Qualcomm sowie der Adreno-530-GPU. Der RAM beläuft sich auf 4 GB, der interne Speicher auf 32 GB. Die Displayauflösung beträgt 2.560 x 1.440 Pixel, die Diagonale liegt nach aktuellem Informationsstand bei 5,5 Zoll. An der Rückseite kommt laut AnTuTu eine 13-MP-Kamera zum Einsatz, an der Front sind es 8 MP. Softwareseitig läuft das Nexus Marlin erwartungsgemäß unter Android 7.0 Nougat.

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Streicht Google das „Nexus“ im Namen?

Zuletzt verging kaum ein Tag ohne neue Gerüchte und Spekulationen zu der diesjährigen Nexus-Generation. Neuen Angaben zufolge könnten die beiden Geräte künftig nicht mehr den Zusatz „Nexus“ im Namen tragen, sondern erstmals als Google-Smartphones vermarktet werden. Anstelle dessen würde ein „G“ die Rückseite prägen, Hersteller sei jedoch weiterhin HTC. Womöglich ist dieser Umschwung als Angriff auf die Konkurrenz aus dem Hause Apple zu deuten. Natürlich bleibt abzuwarten, ob Google tatsächlich eine neue Bezeichnung wählt.

Nexus Marlin/Sailfish mit recyceltem Design?

Neben dem Namen und den Spezifikationen sorgt auch das Design für reichlich Diskussionsstoff. Auf Fotos zeigte sich erst vor Kurzem die Front der beiden Nexus-Smartphones. Dabei verbaut HTC offenbar die gleichen Komponenten wie schon beim One A9. Das würde den ungewöhnlich breiten Rand im unteren Frontbereich erklären: Hier befindet sich bei dem Mittelklasse-Smartphone der Fingerabdrucksensor, bei den Nexus-Smartphones ist dieser hingegen typischerweise auf der Rückseite angebracht. Bedeutet im Umkehrschluss: Ein breiter Balken an der Front — ohne jeglichen Verwendungszweck.

Quelle: Twitter
Hinweis: Das Artikelbild zeigt das HTC 10.

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