1989 präsentierte Robert Zemeckis in „Zurück in die Zukunft 2“ mit den Hoverboards den Traum aller Skater, Sportler und Fußgänger. Fast 30 Jahre später sind die Hoverboards in dieser Fassung zwar nicht Realität geworden, mit den E-Boards gibt es jedoch ein Rollbrett, dass diese Lücke zumindest etwas füllen kann.

Ein Hover- bzw. E-Board schwebt 2017 noch nicht über dem Boden, sondern rollte auf zwei Rädern, während die fahrende Person auf einer Plattform steht. Das heutige Hoverboard fährt genauso wie der Segway durch eine elektronische Antriebsregelung und wird per Balance und Gewichtsverlagerung gesteuert. Auf die Lenkstange, wie man sie vom Segway kennt, wird verzichtet.

Immer wieder gab es witzige Gelegenheiten, in denen das ursprüngliche Hoverboard wieder in die Erinnerung zurückgeholt wurde:

Hoverboard Spot

Hoverboard fahren (E-Board): Skateboard ohne Treten

Das „Hoverboard“ ist 2017 unter vielen weiteren Bezeichnungen zu finden. Hierzu gehören neben dem gängigen „E-Board“ auch „Balance-Board“, „Mini-Segway“ oder „Self-balancing Board“. Gesteuert wird durch Bewegung:

  • Möchte man sich vorwärts bewegen, verlagert man das Gewicht nach vorne.
  • Je mehr das Gewicht nach vorne verlagert wird, umso schneller wird das Brett.
  • Möchte man in eine Kurve fahren, dreht man den Körper nach links bzw. rechts. Gleichzeitig wird der Fuß, in dessen Richtung man sich bewegen möchte, stärker auf das Brett gedrückt.
  • Genauso wie das Fahrrad- oder Inline-Skate-Fahren erfordert die Bewegung per Hoverboard Übung. Bei holprigen und unkoordinierten Bewegungen bleiben Stürze nicht aus.
  • Schutzkleidungen, etwa ein Helm oder Gelenkschoner, werden beim Nutzen von Hoverboards empfohlen.

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Two wheel electric self-balancing scooter. Red

Wer ein Hoverboard kaufen will, sollte sich vorab über das passende Modell informieren. Viele Boards weisen ein Maximalgewicht auf. Nutzer, die das angeordnete Gewicht übersteigen, könnten Probleme beim Steuern oder Beschleunigen bekommen, zudem kann der Motor schneller überhitzen.

Wo darf man Hoverboard fahren?

Angetrieben wird das Hoverboard durch Lithuium-Ionen-Akkus. In der Vergangenheit wurde immer wieder von explodierenden oder sich selbst entzündenden Akkus berichtet. Möchte man Hoverboards in Deutschland benutzen, gilt es, die Rechtslage zu beachten:

  • Hoverboards sind in der Regel schneller als 6 km/h und motorisiert.
  • Hieraus ergibt sich die Einordnung als „Kraftfahrzeug“. Ein Fahren auf Bürgersteigen ist verboten.
  • Ein Fahren auf der Straße benötigt jedoch eine entsprechende Zulassung. Die Straßenverkehrsordnung verbietet E-Boards auf öffentlichen Plätzen, Straßen und Gehwegen.
  • Auch in Großbritannien dürfen E-Boards nicht auf öffentlichen Straßen, sondern nur auf privatem Gelände genutzt werden.

Bleibt abzuwarten, ob der Gesetzgeber dem Boom um die Hoverboards nachkommen kann und die Straßenverkehrsordnung in Hinblick auf die automatisiert fahrenden Bretter nachträglich anpasst.

Bildnachweis: ksenusya, kazatin, Lashkhidzetim

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