HTC Vive: Virtual-Reality Brille erscheint im April 2016

Norman Volkmann

Das Virtual-Reality-Liebeskind von HTC und Games-Gigant Valve hat endlich ein ungefähres Release-Datum: Ab April 2016 soll die HTC Vive in die Läden kommen. Zuvor schickt HTC aber noch 7.000 Einheiten einer weiterentwickelten Version an Entwickler. Von einer limitierten Edition für Endnutzer, die HTC im Laufe des Jahres für Ende 2015 datiert hatte, ist allerdings keine Rede mehr.

Nach Samsung Gear VR und Google Cardboard scheint der Startschuss für die High-End-VR-Brillen im ersten Halbjahr des nächsten Jahres endlich zu fallen. Nicht nur Oculus hat die kommerzielle Verfügbarkeit der VR-Brille Rift für das erste Quartal 2016 bestätigt, jetzt kündigte auch HTC an, dass die HTC Vive ab April 2016 in den Läden debütiert. Einen festen Preis gibt es bislang für beide Geräte aber nicht.

Am 18. Dezember wird HTC in Peking eine eigene Entwicklerkonferenz abhalten und auf der CES 2016 ein neues Entwickler-Kit der Vive vorstellen. Anfang des Jahres sollen zudem noch 7.000 zusätzliche Entwickler die VR-Brille erhalten, sodass zum Startschuss auch für genügend Content gesorgt sein sollte. Bis die Brille schlussendlich in die Ladenregale kommt, wird HTC noch einmal zahlreiche Messen – etwa den Mobile World Congress oder die Game Developers Conference – abklappern und die Vive vorstellen.

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HTC Vice Hands-on auf der IFA 2015

Wir haben die VR-Brille auf der diesjährigen IFA schon einmal ausprobiert. Wie Franks erster Eindruck von dem Gerät war, könnt ihr noch einmal im Video sehen:

HTC Vive ausprobiert: Aufsetzen, abtauchen und nur schwer loslassen.

HTC Vive: Wohl kein günstiges Vergnügen

Wer sich die VR-Brille von HTC zulegen möchte, sollte vermutlich schon etwas Geld im Sparschwein haben und bis April die Moneten weiter zusammenhalten. Denn mit den beiden zusätzlichen Controllern und der Sensorik, die unter anderem zur Positionsbestimmung genutzt wird, sollte das Gerät noch teurer werden als die Oculus Rift, deren Preis sich vermutlich zwischen 350 und 400 US-Dollar bewegen wird. Zusätzlich braucht ihr natürlich auch einen PC, der es mit den Brillen aufnehmen kann. Es wird ein teurer Jahres-Anfang für VR-Early-Adopter, so viel steht fest.

Quelle: Engadget

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