Mein Test-Fazit zur HTC Vive

Vor ein paar Jahren haben wir noch von der virtuellen Realität geträumt, jetzt ist sie endlich da – und mit der HTC Vive bekommt ihr meiner Meinung nach die bislang beste Spielerfahrung unter den VR-Brillen. Das liegt vor allem an der bequemen Steam-Anbindung, die für PC-Fans heute fast schon ein Muss ist, und den vielseitigen Spielen und Programmen, die angeboten werden.

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Auch Room Scaling und die damit verbundene Möglichkeit, sich in einem vergleichsweise großen Raum bewegen zu können, machen die Vive derzeit zur besten Wahl und erlauben ihr, in Zukunft womöglich die besten echten Spiele fernab von Minigames zu bekommen. Während sich bei den anderen VR-Brillen vor allem Cockpit-Spiele eignen, um das Gehirn nicht mit der fehlenden Körperbewegung zu verwirren, kann die Vive durch die enorme Bewegungsfreiheit künftig auf wesentlich mehr Genres setzen als die Konkurrenz.

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Gamer, die durch Videospiele richtig fit wurden

Blöd ist hier bisher, dass einige Spiele noch mit unangenehmen Rucklern zu kämpfen haben, und dass der Aufbau des gesamten Geräts überwiegend anstrengend ist und zu technischen Problemen führen kann, die man ohne das entsprechende Wissen nur schwer lösen kann.

Ja, sowohl die HTC Vive als auch die virtuelle Realität sind längst nicht da angekommen, wo sie irgendwann sein können - und aktuell mit 900 Euro und zusätzlichen Ausgaben für das Setup und die Spiele noch viel zu teuer für den Standard-Nutzer. Die Brille beweiste mir dennoch eindeutig, wo der Weg für dieses ganz neue Medium hingehen muss.

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