Wird die iWatch noch in diesem Jahr erscheinen? Ein Analyst hält es für möglich, dass Apple erst Anfang 2015 mit dem Verkauf beginnen wird.

 

Apple Watch

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Der KGI-Securities-Analyst Ming-Chi Kuo hat sich wieder einmal zur iWatch geäußert: Kuo betont erneut, dass die Apple-Smartwatch das Unternehmen vor bisher ungekannte Herausforderungen in Sachen Design, Komponenten und Herstellung stelle, hinzu aber auch Herausforderungen beim Zusammenspiel zwischen Hard- und Software kämen. Apple habe hier solche Fortschritte erzielt, dass es schwierig sein würde, die iWatch zu kopieren.

Eben diese Herausforderungen könnten jedoch dazu führen, dass sich der Verkaufsstart des Gerätes im Vergleich zur vorherigen Planung verzögern könnte. Bereits im letzten Monat hatte Kuo erklärt, dass die Massenproduktion der iWatch erst im November beginnen würde - schon da zeichnete sich ab, dass nach seinen Vorhersagen ein Verkaufsstart allenfalls ganz am Ende des Jahres möglich wäre.

Dass das Gerät erst Anfang 2015 erhältlich sein wird, heißt jedoch nicht, dass Apple es nicht schon im Herbst vorstellen kann. Auch das erste iPhone präsentierte Apple Monate vor dem Verkaufsstart, ähnlich war es zuletzt beim neuen Mac Pro der Fall. Apples Senior Vice President Eddy Cue hatte im Mai für den Herbst das „beste Produkt-Lineup in 25 Jahren“ angekündigt; damit können eigentlich nicht „nur“ neue iPhones und iPads gemeint gewesen sein.

Die iWatch dürfte zum einen eine Verlagerung einiger iPhone-Funktionen ans Handgelenk bieten - denkbar ist beispielsweise, dass das Gerät Kurznachrichten und E-Mails anzeigen könnte. Hinzu dürften einige Fitness- und Gesundheits-Funktionen in Zusammenarbeit mit Apples Health-App im iOS 8 kommen - beispielsweise könnte das Gerät den Puls des Benutzers messen.