Jawbone stoppt angeblich Fitnesstracker-Produktion

Thomas Konrad 10

Berichten zufolge soll Jawbone die Produktion seiner Fitnessarmbänder gestoppt haben. Ganz aufgegeben hat der Hersteller tragbare Technologie angeblich aber nicht.

Jawbone stoppt angeblich Fitnesstracker-Produktion
Bildquelle: Jawbone.

Update 31.05.: In einer Stellungnahme teilt Jawbone mit, dass der hier zitierte Bericht von Tech Insider falsch ist. Vielmehr wolle man weiterhin Wearable-Produkte entwickeln.

Übrige Lagerbestände der „UP“-Fitnesstracker sollen an Zwischenhändler gegangen sein, zu reduzierten Preisen. Das soll das Unternehmen über Wasser halten, heißt es in einem Bericht von Tech Insider (via 9to5Mac).

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Angeblich will Jawbone auch seine Lautsprecher-Sparte abtreten. Berichten zufolge habe Jawbone die Produktion seiner Bluetooth-Lautsprecher eingestellt und versucht, Lagerbestände abzuverkaufen.

Die Zukunft des Unternehmens soll ein Produkt garantieren, das erneut aus der Kategorie der Wearables stammt. Laut The Verge arbeitet der Hersteller an einem Tracker für den medizinischen Bereich. Das Armband soll vor allem die Herzfunktion messen. Vorgestellt werden könnte es im späten Sommer; der Verkauf könnte umfangreicherer Tests wegen jedoch später starten.

Apple trat mit seiner Armbanduhr mit Namen Apple Watch in direkte Konkurrenz mit den Fitness-Produkten von Jawbone. Das kann man zumindest so sehen: Preislich trennen beide Produktsparten doch einige Dutzend Euro. Apples Armbanduhr integriert hauptsächlich und allein Sensoren zur Pulsmessung und kann die Bewegungen mittels Bewegungssensoren nachvollziehen.

Apples Watch-Modelle, die nun seit rund einem Jahr auf dem Markt sind, lassen sich so zur Schrittzählung einsetzen und können bestimmte Sportprogramme — Laufen, Fitness und Co. — begleiten. Die gemessenen Daten gibt die Uhr an das iPhone weiter.

In der Stellungnahme gibt sich das US-amerikanische Unternehmen ausgesprochen positiv: Man blicke mit großer Begeisterung und Hingabe auf zukünftige Produkte, heißt es dort. Der Hersteller werde Produkte, die sich auch aktuell im Verkauf befinden, auch künftig unterstützen.

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