Microsoft hat heute nicht nur seine Geschäftszahlen für das vergangene Quartal veröffentlicht, sondern in einem Interview auch erstmals Verkaufszahlen zur HoloLens genannt. Trotz des hohen Preises scheint Microsoft zufrieden zu sein.

 

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Microsoft HoloLens: Welcome International Developers and Partners

Microsoft: „HoloLens verkauft sich tausendfach“

Ziel eines jeden Herstellers ist es Millionen von Einheiten seiner Produkte zu verkaufen – so natürlich auch von Microsoft. Bei der Augmented-Reality-Brille HoloLens klappt das zumindest aktuell noch nicht und wird es wegen des hohen Preises auch nicht, so Roger Walkden von Microsoft im Interview mit „The Inquirer“. Seit einiger Zeit verkauft Microsoft die AR-Brille an Entwickler, Unternehmen, aber auch normale Nutzer, die bereit sind, den hohen Preis von 3.299 Euro zu zahlen.

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Trotz des hohen Preises ist Microsoft mit den Verkaufszahlen der HoloLens ganz zufrieden. Es sind zwar keine Millionen oder Hunderttausende, doch die Verkaufszahlen liegen in den Tausenden. Nicht viele normale Konsumenten sind bereit einen so hohen Preis für ein im Grunde noch experimentelles Gerät zu bezahlen, so Microsoft. Vielmehr sollen Unternehmen und Entwickler damit Software und Ideen umsetzen, damit ein späterer Marktstart einer für alle Nutzer erschwinglichen Version gut verläuft. Ins Detail geht Microsoft bei den Verkaufszahlen aber auch nicht. Insgesamt seien die Verkaufszahlen aber gut und genau das, was man sich erwartet habe, um das Projekt umzusetzen.

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Die Preise sollen bald sinken

Windows Holographic integriert die Funktionen für holografische aber auch Virtual-Reality-Brillen ins Betriebssystem Windows 10. Erst kürzlich haben diverse Hersteller günstige VR-Brillen vorgestellt, die mit dem Creators Update nativ vom Betriebssystem unterstützt werden. Später sollen auch günstigere Augmented-Reality-Brillen folgen, die die Verschmelzung der realen und virtuellen Realität ermöglichen – genau so, wie es bei der HoloLens der Fall ist. Spätestens dann wird sich zeigen, ob die Verkaufszahlen steigen und ein echter Bedarf nach dieser Technologie vorhanden ist.

Quelle: theinquirer via theverge

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Peter Hryciuk
Peter Hryciuk, GIGA-Experte für Smartphones, Tablets, Android, Windows und Deals.

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