Microsoft HoloLens V3 für 2019 in Entwicklung – V2 wird übersprungen

Peter Hryciuk

Microsoft hat sich laut eines Berichts dazu entschlossen die zweite Generation der Augmented-Reality-Brille HoloLens zu streichen und direkt eine HoloLens V3 zu entwickeln. Die Gründe dafür klingen einleuchtend aber auch überraschend.

Microsoft HoloLens V3 für 2019 in Entwicklung – V2 wird übersprungen

Microsoft HoloLens V3 in Entwicklung

Vor zwei Jahren hat uns Microsoft mit der HoloLens die erste Augmented-Reality-Brille vorgestellt, die zukünftig die Arbeit am PC revolutionieren soll. Statt auf einen Monitor zu schauen, können wir uns die komplett autark arbeitende Brille aufsetzen und uns mit Hologrammen einen eigenen Arbeitsplatz erschaffen. Viele Unternehmen haben diese AR-Brille bereits im Einsatz und können so die virtuelle und echte Welt kombinieren. Nun wurde erwartet, dass die zweite Generation etwas kompakter und günstiger wird, damit mehr Interessenten zuschlagen können. Doch diese Version wird ausgelassen. Vielmehr kommt als nächstes eine HoloLens V3.

Microsoft HoloLens: Welcome International Developers and Partners.

Die Gründe für die Entwicklung der dritten Generation sind vielfältig. Microsoft ist auf dem Gebiet aktuell führend. Vor Jahren angekündigte Konkurrenzprodukte sind nie auf dem Markt erschienen. So fehlt der Druck in kurzer Zeit neue Produkte auf den Markt zu werfen, um sich gegen die Konkurrenz behaupten zu können. Vielmehr möchte Microsoft die Zeit nutzen. Man hätte zwar genug Neuheiten, um eine zweite Version der HoloLens zu rechtfertigen, der Durchbruch beim Preis und der Konstruktion würde aber ausbleiben, sodass die Brille immer noch sehr teuer wäre. Microsoft kann die Zeit nun nutzen, um noch mehr aus der HoloLens zu machen.

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HoloLens V3 frühestens 2019

Weder in diesem Jahr noch im nächsten Jahr wird mit einer neuen HoloLens-Brille gerechnet. Microsoft ist dem Thema aber sehr verbunden und sieht die Zukunft des Computing in der AR-Brille. Demnach will man den Bereich richtig angehen und das Optimum herausholen. Einen Zeitplan soll es laut dem Tech-Konzern nicht geben. Braucht es im Grunde auch nicht, denn es gibt tatsächlich keine Konkurrenz. Die VR-Brillen, die in diesem Jahr ihren Durchbruch haben sollen, sprechen eine andere Zielgruppe an.

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HoloLens ist und bleibt ein spannendes Thema. Mit über 3.299 Euro pro Brille ist sie kein Schnäppchen, doch Microsoft ist sich natürlich bewusst, dass der Preis sinken muss, wenn diese AR-Brille den PC irgendwann ersetzen soll.

Quelle: thurrott

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