Moto 360: Design-Anpassung per Moto Maker erneut von Motorola-Manager angedeutet

Kaan Gürayer 4

Zweifelsohne gehörte die Moto 360 zu den Highlights des vergangenen Technik-Jahres. Mit ihrer edlen Optik und rundem Display gewann die Smartwatch viele Fans. In einem Interview mit Cnet deutet Motorola-Manager Rick Osterloh nun an, dass Käufer die Moto 360 wohl bald auch mit dem Individualisierungswerkzeug Moto Maker dem eigenen Geschmack werden anpassen können.

Moto 360: Design-Anpassung per Moto Maker erneut von Motorola-Manager angedeutet

„Möglich“, so die lakonische Antwort von Motorolas Chief Operating Officer (COO) Rick Osterloh, als ihn die Kollegen von Cnet in einem Interview auf den Zahn fühlen und wissen möchten, ob man die Moto 360 (Test) bald auch via Moto Maker wird personalisieren können. „In dieser Hinsicht haben wir aktuell zwar nichts anzukündigen, aber sie sind auf der richtigen Fährte“, schob Osterloh in eindeutiger Zweideutigkeit nach.

Derzeit sind die Personalisierungsoptionen bei der Moto 360 noch recht beschränkt. Hierzulande sind lediglich zwei Varianten verfügbar: Ein Modell mit hellem Uhrengehäuse und grauem Lederarmband sowie mit dunklem Uhrengehäuse und schwarzem Lederarmband. Mehr Optionen zur Individualisierung würden der Moto 360 also gut zu Gesicht stehen. Dass Motorola diesen Weg beschreitet, zeigt auch ein Blick in die USA: dort wurden vor kurzem neue Farbvarianten für das Gehäuse und Armband der Moto 360 vorgestellt. Die Integration des Moto Maker, um Kunden die größtmögliche Freiheit zu lassen, sich ihre Moto 360 nach eigenen Gusto anzupassen, wäre nur die logische Konsequenz.

Ohnehin werden sich Smartwatches als neue Gerätekategorie wohl nur dann etablieren können, wenn sie – anders als Smartphone oder Tablet – auch in ihrem Erscheinungsbild deutlich persönlicher gestaltet werden können. Eine Uhr ist etwas Intimes, sie wird direkt am Körper getragen. Wer möchte da mit einem Stück unpersönlicher Massenware am Handgelenk gesehen werden? „Wir brauchen nicht noch mehr hässlich aussehende Handgelenk-Computer“, meint dazu Analystin Maribel Lopez. Ins selbe Horn bläst auch Osterloh, der die Lenovo-Tochter Motorola in diesem Bereich gut vorbereitet sieht: „Wir bauen die Wahlmöglichkeiten aus, weil wir glauben, dass die Individualisierung von elektronischen Geräten für Kunden eine immer größere Bedeutung gewinnen wird.“

Auch wenn der Motorola-Manager keine konkreten Verkaufszahlen nannte, zeigte er sich zufrieden mit dem Erfolg der Moto 360. Das einzige, was er verbessern würde, sei die Akkulaufzeit. Mit diesem Problem hätten aber alle Smartwatches zu kämpfen, so Osterloh.

Quelle: Cnet

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