Motorolas Moto 360 Teardown: Schlechterer Akku als angegeben

Martin Malischek 2

Die Kollegen von iFixit sind mittlerweile bekannt für die Bewertung der Reparierbarkeit verschiedener technischer Errungenschaften. Hierbei bedienen sie sich „brachialen Mitteln“ und zerlegen die Gadgets in ihre Einzelteile. Bei Motorolas Moto 360 bekommen wir mit dem sogenannten „Teardown“ eine Überraschung präsentiert.

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Der „Teardown“ der Motorola Moto 360 ist im Großen und Ganzen nicht sehr überraschend: Das Reparatur-Portal „iFixit“ kommt mit drei von möglichen zehn Punkten zum Schluss, dass die Motorola-Uhr nur schwer zu reparieren ist. Dies geht natürlich mit der kleinen, verbauten Technik einher, durch welche die Bauweise nicht unbedingt optimal für manuelle Ausbesserungen geeignet ist.

Motorolas Moto 360: Falsche Akkugrößenangabe?

Etwas überraschender ist da eher der verbaute Akku, den die Kollegen zu Gesicht bekamen: Dieser ist nur 300 mAh groß, angegeben wird bei den Spezifikationen von Motorola jedoch ein 320 mAh starker Akku. Ob Motorola seine technischen Details aufbessern wollte oder ob es sich um eine Notlösung aufgrund von Lieferengpässen handelt, ist nicht klar.

Ebenfalls könnte es sich um ein Versehen handeln und lediglich die falsche Akkugröße bei den Spezifikationen angegeben worden sein. Ohnehin lässt sich schwer nachprüfen, welcher Akku sich in einer Moto 360 befindet, da die Smartwatch für die Nachprüfung komplett zerlegt werden müsste.

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Moto 360 mit kleinerem Akku: Konkurrenz punktet

Die Konkurrenzuhren mit Android Wear setzen nichtsdestotrotz auf etwas größere Batterien: Die LG G Watch R ist mit einem 410 mAh-Akku ausgestattet, die ASUS ZenWatch ist mit einem 369 mAh starken Energielieferanten zumindest etwas besser. Es geht jedoch auch in die andere Richtung:

Die eigenständige Smartwatch „Gear S“ des Südkoreaners Samsung ist mit lediglich 300 mAh ausgestattet, genauso viel, wie in der zerlegten Moto 360 stecken und über 6% weniger als das Lenovo-Unternehmen Motorola angibt.

Quelle: iFixit

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