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Nintendo Labo im Lesertest: Es rappelt im Karton

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50 Familien durften in den vergangenen Wochen im Auftrag von mytest und GIGA das Labo Multi-Set ausprobieren. Das Feedback zu den Papp-Peripherals für die Nintendo Switch zeigt: Eltern und Kinder hatten beim gemeinsamen Basteln, Spielen und Dekorieren viel Spaß. Bei einigen Kids weckte das innovative Konzept sogar Neugier aufs Coden und Programmieren.

Nintendo Labo in der Vorschau: Bauen – Spielen – Entdecken.

Bevor Nintendo sich Mitte der 1980er Jahre auf Videospiele konzentrierte, war der japanische Konzern vor für kreatives Spielzeug bekannt: Spielkarten, Greifhände und lichtbetriebene Funkgeräte. Die Schöpfer von Mario, Zelda und Co. kehrten Anfang 2018 also ein Stück weit zu ihren Wurzeln zurück, als sie mit Labo ein Hybrid-Produkt ankündigten, das faltbare Pappe und die Hardware der Switch-Konsole kombinierte.

Neutrale Beobachter, aber auch Nintendo-Fans waren anfangs skeptisch, ob Labo ein Erfolg werden kann – zu billig und für ein erwachseneres Publikum zu verspielt sahen die Pappkameraden auf den ersten Blick aus. Spätestens nach unserem Familientest ist aber klar: Labo-Spieler sind von der Verarbeitung, dem Spielspaß und dem Preis-Leistungsverhältnis fast restlos überzeugt:

„Einfach nur cool!“

Mehrheitlich lobten die Testerfamilien den dank verständlicher Video-Anleitung kinderleichten Aufbau der fünf im Multi-Set enthaltenen Labo-Kits Angel, RC-Auto, Haus, Piano und Motorrad. Oder wie Tester „Sascha“ berichtet: „Der Button zum Abspielen der interaktiven Bauanleitungen ist einfach klasse, konnten den Button drücken, sehen was gemacht werden muss, loslassen, weiter zusammenbauen und falten.“

Bedenken, dass das Material den manchmal übermütigen Kinderhänden beim Aufbauen und Spielen nicht standhalten würde, zerstreuten sich schnell. So bemerkte Tester „Klasnei83“, dass „obwohl die Pappbögen vor den eigenen Augen viel dünner wirken als auf den Bildern, sie in gefalteter Form erfreulich robust sind.“ Tester „Bartek“ war ebenfalls „anfangs skeptisch, weil alles aus Pappe ist“, stellte im Verlauf seines ersten Labo-Nachmittages mit den Kindern aber fest, dass „alles hochwertig und stabil“ ist. Und auch „puppiluppi“ wurde eines Besseren belehrt:

„Zwischendurch runzelt der zweifelnde Erwachsene die Stirn und denkt, dass das nie und nimmer funktionieren kann, geschweige denn eine langlebige Angelegenheit ist. Doch am Ende kann man nur staunen. Die Kinderaugen leuchten, denn sie haben ihr Spielzeug selbst gebaut! Es funktioniert! Und es ist einfach nur cool!“

Spielzeug für die Programmierer von morgen

Was den Eltern besonders gefiel: Mit dem Multi-Set von Labo gelang es ihnen, die Kids endlich mal wieder von der Couch an den Wohnzimmertisch zu locken, um gemeinsam zu basteln und Spaß zu haben. Testerin „vany1988“ zeigte sich „total begeistert“ von dem simplen, gleichzeitig auch fordernden Grundidee der Labo-Kits: „Hier wird wirklich die Motorik und die Konzentration gefördert und man setzt das Kind nicht einfach nur vor die Konsole, das finden wir richtig klasse!“

Pädagogisch wertvoll erschien den Eltern auch die Toy-Con Werkstatt, eine Software mit der kleine und große Erfinder ihre eigenen Labo-Ideen verwirklichen können. Tester „daddychannel“ war entsprechend „absolut überzeugt von Nintendo Labo und seinen vielfältigen Möglichkeiten,“ denn „erste kleine Schritte in der Programmierung zu erlernen, ist auf jeden Fall hilfreich für unseren Sohn!“

Eindeutig stand bei den Testern jedoch der Spaß beim Aufbauen und Spielen im Vordergrund: 46 Prozent aller Teilnehmer gaben an, das gemeinsame Basteln mit ihren Kindern würden ihn am besten an Labo gefallen; 19, bzw. 16 Prozent lobten den Lernfaktor und die unbegrenzten Spielmöglichkeiten.

Kein Wunder also, dass sich die Testfamilien insgesamt rundum zufrieden mit dem Labo Multi-Set zeigten: 98 Prozent der Testfamilien würden Nintendo Labo weiterempfehlen und 95 Prozent würden es kaufen.

Wer also nach einem Geburtstags – oder Weihnachtsgeschenk für seine Kinder sucht, an dem die ganze Familie Spaß hat, sollte zugreifen. Hier geht es zum kompletten Testbericht.Advertisement

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