Dockingstation fürs MacBook Pro Retina: Horizontal Dock vorgestellt

Sven Kaulfuss 7

Mit dem Horizontal Dock gibt es jetzt eine neue Dockingstation für das MacBook Pro mit Retina Display im klassischen Layout. Bemerkenswert: Hersteller Henge Docks integriert auch die Option für ein Kensington Lock. Apple selbst verzichtet mittlerweile darauf.

Dockingstation fürs MacBook Pro Retina: Horizontal Dock vorgestellt

Wie der Name vermuten lässt, werden sämtliche Anschlüsse des MacBook Pro mit Retina Display nach hinten, also horizontal, adaptiert und erweitert. Im Detail verfügt das Horizontal Dock über zwei Audio-Anschlüsse, einen SD-Card-Steckplatz, HDMI, sechs USB-3.0-Anschlüsse, Ethernet, zwei Thunderbolt-Ports, eine Vorbereitung für ein und den obligatorischen Stromanschluss.

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Zukünftig kann der Anwender alle seine Peripheriegeräte nebst Stromversorgung fix mit dem Horizontal Dock verbinden, dabei wird das MacBook Pro nach Bedarf einfach in die Dockingstation eingesetzt oder für den mobilen Gebrauch wieder abgetrennt. Übrigens: Für eine bessere Kühlung befindet sich im Horizontal Dock sogar noch ein zusätzlicher Lüfter. Gefertigt ist das Gerät aus Metall.

Horizontal Dock: Preis, Verfügbarkeit und Modelle

Zwei Versionen wird es geben, passend für das MacBook Pro mit Retina Display in 15 Zoll und auch eine Variante für das kleine Modell in 13 Zoll.

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Die Kosten? Der Hersteller ruft derzeit einen stolzen Betrag von 399 US-Dollar auf. Verfügbar ab Juni 2015. Wer bis dahin nicht warten möchte, der kann alternativ für zusätzliche 50 US-Dollar eine spezielle „Early-Adopter-Version“ schon im April bekommen (Hersteller-Link). Ein deutscher Vertrieb wurde bisher noch nicht genannt.

Verfügbare Alternativen: LandingZone und Thunderbolt 2 Docks

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Einen ähnlichen Ansatz verfolgen die Dockingstationen des ehemaligen Kickstarter-Projekts von LandingZone. Auch diese adaptierten die Anschlüsse horizontal nach hinten und bieten gleichfalls die Option für ein Kensington Lock. Im Unterschied zum Horizontal Dock kommt aber das originale MagSafe-Netzteil zum Einsatz und gefertigt sind die Docks aus Plastik. Größter Vorteil: Mit (Pro-Docks) sind diese günstiger als die Lösung von Henge Docks und sofort verfügbar.

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Alternativ nutzt man eine der zahlreichen Tunderbolt Dockingstationen. Die Verbindung zu allen angeschlossenen Peripheriegeräten erfolgt über ein einziges Thunderbolt-Kabel per Dock. Kleiner Nachteil: Das Netzteil fürs MacBook muss separat verbunden werden. Entsprechende Docks mit Thunderolt 2 gibt’s ab .

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