Festplattengehäuse mit Thunderbolt-Anschluss sind noch heute Mangelware und recht teuer – wir berichteten in unserem Überblick. Einen etwas anderen und vor allem günstigen Weg beschreitet da die noch relativ jungfräuliche ZOTAC mSATAbox.

Normalerweise muss man für entsprechende Gehäuse beziehungsweise SATA-Adapter mit Thunderbolt-Anschluss weit über 100 Euro investieren. Auch fertig konfigurierte Thunderbolt-Festplatten oder SSDs sind nicht sonderlich preiswerter. Die neue ZOTAC mSATAbox gibt's derweil aktuell schon für knapp 86 Euro. Im Verhältnis zu USB-Gehäusen zwar noch immer happig, im Vergleich zu anderen Thunderbolt-Lösungen jedoch schon fast ein Schnäppchen.

ZOTAC mSATAbox: Platz für zwei SSDS (mSATA)

Die Box nimmt jedoch keine normalen Festplatten oder SSDs im 2,5-Zoll-Format auf. Stattdessen bietet sie Platz für bis zu zwei mSATA-Speicherriegel. Diese mSATA-SSDs findet man häufig in Ultrabooks. Auch Apple verwendete schon eine Abart hiervon im MacBook Air und MacBook Pro mit Retina Display – zur Aufrüstung als Transcend JetDrive verfügbar. Mittlerweile ist das Angebot an mSATA-SSDs sehr vielfältig – Kapazitäten mit bis 1 TB sind verfügbar und auch nicht teurer als Standard-SSDs.

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Die beiden SSDs werden von der ZOTAC mSATAbox übrigens getrennt adressiert – es stehen am Mac dann also zwei Laufwerke zur Verfügung. Ebenso legt der Hersteller noch ein kurzes Thunderbolt-Kabel bei. Positiv: In Summe kostet eine ZOTAC mSATAbox und eine oder mehrere mSATA-SSDs zusammen meist weniger als eine vergleichbare, fertig konfigurierte Thunderbolt-SSD von diversen Herstellern. Zudem können wir von der ZOTAC mSATAbox auch ein System booten. Gibt's auch Nachteile? Leider besteht das Gehäuse nur aus Plastik, ein (beiliegendes) externes Netzteil ist notwendig und das Gehäuse beherrscht nur Thunderbolt 1 (10 GBit/s).

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