GPS-Uhr Multi-Sport von TomTom im Test: Los, bewegt euch!

Sebastian Trepesch

Seit kurzem hat TomTom neben seinen Navigationssystemen eine GPS-Uhr im Programm. Sie dient aber nicht zur Wegfindung, sondern richtet sich an (Hobby-)Sportler zur Motivation und Dokumentation. Die TomTom Multi-Sport im Test:

Zwei Ausführungen bietet TomTom:

  • die TomTom Runner für Läufer und die
  • TomTom Multi-Sport für Läufer, Fahrradfahrer und Schwimmer (siehe Foto oben, in zwei Farben).

Einen Überblick haben wir zu den GPS-Sportuhren von TomTom bereits gegeben. Hier nun mein Erfahrungsbericht zur Multi-Sport.

TomTom Multi-Sport im Test: Hobbysportler, bewegt euch!

Der Neuling auf dem Sportartikelgebiet hat sich nicht unbedingt die Vollprofis als Zielgruppe ausgesucht, sondern eher engagierte Hobbysportler und alle, die es werden wollen. Die Uhr will den Trainingsfortschritt dokumentieren und intensivieren.

Da bin ich also genau die richtige Zielgruppe. Das Laufen hat es mir zwar nicht angetan, aber ich bin überzeugter Alltagsradfahrer und schwimme gerne einige Bahnen. Die Spätsommersonnenstrahlen konnte ich noch im Freibad die TomTom Multi-Sport austesten.

Es ist tatsächlich beeindruckend, was für ein Ansporn die Streckenanzeige sein kann. Auch bei einem schlechten Tag möchte man doch ein gewisses Minimum erreichen. Natürlich, ich könnte auch die Bahnen mitzählen. Mache ich aber nicht, das macht keinen Spaß.

TomTom MySports Umfangreiches Hardware-Paket

Betrachten wir uns zunächst die Hardware etwas genauer: Das Design erinnert ein bisschen an den Verkaufsschlager Pebble (eine Smartwatch, die freilich für ganz andere Aufgaben geschaffen wurde). Schick!
Trotz der starren Form von Display und Button trägt sich die Uhr komfortabel, auch auf einem dünnen Handgelenk wie dem meinen. Statt in das Armband kann die Uhr in ein Gummiband eingespannt werden, das am Fahrradlenker befestigt wird.

Zur Synchronisation der Daten mit dem Rechner wird die Uhr in ein kleines Dock hineingestellt. Ohne dem ist leider kein Aufladen möglich. Die Kontakte sind dafür unempfindlicher als bei einem normalen USB-Anschluss. Im GPS-Betrieb hält der Akku 8 Stunden laut Hersteller. Wer GPS auf seinem Smartphone nutzt, weiß: Das ist ein ordentlicher Wert für diesen Stromfresser.

Als normale Uhr verwendet hält der Akku mindestens zwei Wochen. Wahrscheinlich noch länger, Batterieprobleme hatte ich jedenfalls nie. Und wer will schon so lange keinen Sport machen und die Daten nicht synchronisieren?!

TomTom bietet die Multi-Sport in verschiedenen Ausführungen an. Das größte Paket enthält zusätzlich einen Echtzeit-Höhenmesser, Kadenz-/Geschwindigkeitsmesser zur Befestigung am Fahrrad und einen Brustgurt zur Herzfrequenzmessung. Die externen Sensoren werden per Bluetooth mit der Uhr verbunden.

Die Preise reichen für die TomTom Runner GPS-Uhr) bis hin zu 299 Euro.

Kommen wir zum Praxistest:

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