GPS-Uhr Multi-Sport von TomTom im Test: Los, bewegt euch!

Sebastian Trepesch

Datenverwaltung der TomTom Multi-Sport noch in der Beta-Phase

Der Technologieeinsatz beim Sporteln wird seit wenigen Jahren immer populärer. Immer mehr Apps protokollieren die Aktivitäten, immer mehr Sensoren messen kommen auf den Markt.

TomTom war bereits durch seine Kooperation mit Nike im Geschäft und konnte Erfahrungen sammeln. Jetzt möchte das Unternehmen auf ein eigenes, deutlich offeneres System setzen. Dass man es eilig hatte (vermutlich angesichts wachsender Konkurrenz), merkt man: Das Sportportal, in dem die persönlichen Daten archiviert und aufbereitet werden, befindet sich noch in der Beta-Phase. Auch an der Firmware der Uhr wird noch gearbeitet, Optimierungen und weitere Funktionen sollen folgen. Auch eine iOS-App gibt es noch nicht, soll aber folgen.

Wer bereits bei einem Fitness-Portal angemeldet ist, überprüft am besten die Kompatibilität der Datenformate (rechts im Bild).

Das System ist also noch nicht ganz ausgereift. Die bereits veröffentlichten Bestandteile laufen aber rund. Dass der Entwickler Gas gibt, hat er mir bereits während meiner Testphase mit Updates bewiesen.

Testfazit Multi-Sport von TomTom

Die GPS-Uhr Multi-Sport von TomTom ist komfortabel und praktisch. Sie misst zahlreiche Werte, die übersichtlich angezeigt werden. Ob Spitzensportler mit dem Konzept von TomTom zurechtkommen, kann ich nicht beurteilen.

Das dazugehörige Portal zur Datenverwaltung ist noch nicht ausgereift. Dank des offenen Systems können die Daten jedoch in andere Portale übertragen werden. Neulingen dürften zunächst die bereits verfügbaren Möglichkeiten von TomTom ausreichen.

Reicht eine einfache Fitness-App, oder muss es unbedingt die Multi-Sport sein? Wer das Smartphone beim Laufen lieber daheim lässt, für den hat sich die Frage bereits beantwortet. Ich finde es sehr angenehm, Geschwindigkeit, Streckenlänge und ähnliches zu erfassen, ohne den iPhone-Akku zu beanspruchen. GPS verbraucht viel Energie, und auf bekannten Strecken benötigt man ja keine Navigation auf dem Smartphone.

Die Uhr hätte vier von fünf Sternen verdient. Was mir aber noch fehlt, ist die direkte Datenübertragung von der Uhr auf das iPhone und eine ordentliche Datenaufbereitung (bereits von TomTom angekündigt). Deshalb lautet die Wertung zunächst: 3 von 5 Sternen.
Und wäre nicht noch ein Skimodus per Update integrierbar?! Naja, notfalls lasse ich im Februar auf der Piste den Fahrradmodus laufen.

Vorteile

+ großes Darstellung der Werte, Hintergrundbeleuchtung
+ klare Menüführung
+ viele Sensoren & Fahrradhalterung
+ unterschiedliche Trainingsmodi

Nachteile
- Fitnessportal noch in der Beta-Phase
- keine direkte Datenübertragung auf das Smartphone möglich

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