Zensorium BEING: Fitness-Tracker mit Display im Hands On-Video [CES 2015]

Rafael Thiel

Wearables liegen weiterhin im Trend, genauso wie der „Gesundheitswahn“ anhält. Eine Kombination von beidem wurde auf der CES 2015 vorgestellt: Das Zensorium BEING versteht sich als Fitness-Tracker am Handgelenk und verfügt ob seines Bildschirms zudem über rudimentäre Smartwatch-Funktionalitäten. Der unbedarfte iPhone-Nutzer und Kollege Kamal hat sich das technische Kleinod in Las Vegas angeschaut und erläutert die Funktionsweise.

Das Zensorium BEING ist mit allerlei Sensorik ausgestattet, die es dem Wearable erlaubt, diverse Gesundheitsdaten zu sammeln. Im unscheinbaren Aluminiumgehäuse befinden sich unter anderem ein Pedometer zum Zählen der Schritte sowie Messinstrumente für den Puls und den Blutdruck. Das Gadget ist selbstredend wasserfest und kann mit einem mitgelieferten Armband aus Kunststoff am Handgelenk befestigt werden. Während des Normalgebrauchs wird die Uhrzeit auf dem kleinen Display angezeigt.

Die gesammelten Daten werden an eine Companion-App weitergeleitet; in Las Vegas lief diese Demonstration auf einem iPhone ab, wir gehen jedoch davon aus, dass der Hersteller auch eine Variante für Android-Nutzer zur Verfügung stellt. Auf dem Smartphone werden die Informationen dann gebündelt und zu einem „Mood-Level“ zusammengerechnet. Der resultierende Stressfaktor wird durch einen Smiley repräsentiert. Außerdem können die Daten natürlich auch im Einzelnen eingesehen werden.

Das Zensorium BEING wird in den USA für 199 US-Dollar auf den Markt kommen. Ein Verkauf in Deutschland ist geplant, wobei der Preis noch unbekannt ist – mutmaßlich wird lediglich das Währungssymbol ausgetauscht. Allerdings erscheinen 199 Euro doch etwas happig angesichts des Preises vergleichbarer Fitness-Tracker, funktionaleren Smartwatches mit Android Wear oder der Pebble.

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