Freeletics: Mein Fitness iTry 2014

Beschreibung

Mein Ziel: So schnell wie möglich so fit wie möglich werden. Mein Programm: Freeletics. Mein erstes Fazit: Es funktioniert. Und ist brutal.

Freeletics

Bereits im vergangenen Jahr habe ich einen kleinen Fitness-iTry in Angriff genommen, bei dem ich mich und meinen Körper mit Hilfe einer App/einem Programm und reinem Körpergewichtstraining ein wenig auf Vordermann bringen wollte. Dabei habe ich ein 10-Wochen-Programm durchgeführt, das aufgrund verschiedener Faktoren und Umstände leider etwas länger gedauert hat. Ein paar kleine Erfolge konnte ich dabei erkennen, insgesamt war ich aber nicht so ganz zufrieden damit. Ich hatte mir dann vorgenommen, das nächste 10-Wochen-Programm in Angriff zu nehmen, als ich dank eines Kollegen (danke @michavoxs) auf Freeletics gestoßen bin. Ich bin mittlerweile in der vierten Woche angekommen und möchte meine Erfahrungen und Erfolge nun in den kommenden Wochen gerne mit euch teilen.

Freeletics: Was geht ab?

Bei Freeletics handelt es sich um ein hochintensives Fitnesstraining, bei dem nur das eigene Körpergewicht zum Trainieren genutzt wird. Zusätzliche Gewichte und Maschinen sind nicht notwendig. Der Schwerpunkt kann dabei auf Muskeln, Cardio oder beides gelegt werden. Ich habe mich für Letzteres entschieden. Das Training besteht aus zwei verschiedenen Teildisziplinen: Die eine nennt sich klassisch „Workouts“, die andere hört auf den Namen „MAX“.

Bei Workouts müssen festgelegte Wiederholungen verschiedener Übungen so schnell wie möglich gemacht werden. Es geht also um Zeit. Bei MAX gibt es auch eine vorgegebene Übung, allerdings geht es hierbei darum, in einer vorgegebenen Zeit so viele Wiederholungen wie möglich zu machen.

Die Entwickler hinter Freeletics versprechen: „Die Kombination dieser beiden Trainingsarten ist ideal für deinen größtmöglichen Fortschritt. Durch die hohe Intensität kannst du beeindruckende Ergebnisse erzielen, trotz der signifikant reduzierten Workoutzeit. Workouts dauern lediglich zwischen 5 und 45 Minuten im Durchschnitt, und werden nur mit deinem Körpergewicht ausgeführt.“ Was mir wirklich extrem gut gefällt ist, dass man eigentlich so gut wie nichts braucht, um den Sport zu machen. Das einzige, was ich mir gekauft habe, ist eine Klimmzugstange für zuhause, außerdem sollte man noch eine Trainingsmatte für den Boden haben.

Freeletics: Das Programm

Für Smartphone-Freunde mich muss natürlich eine passende App her. Und die liefert Freeletics. So gibt es die App sowohl für Android als . Die kostenlose Version der App bietet eine Auswahl der Übungen, wer alle vorhandenen Übungen nutzen will, kann auf die Pro-Version für 4,99 Euro umsteigen. Daneben gibt es außerdem auch , auf der man seine Erfolge eintragen kann und die mit der App synchronisiert wird. Ich allerdings habe mich für den intensivsten Weg entschieden: Den Coach!

Freeletics Bodyweight
Entwickler: Freeletics
Preis: Free

Freeletics: Der Coach

Da ich mir vorgenommen habe, mich binnen kürzester Zeit so wie möglich zu machen, habe ich mich für den 15 Wochen-Coach entschieden. Dieser kostet zwar knapp 40 Euro, ist aber nach meiner ersten Erfahrung absolut sein Geld wert. Der Coach liefert verschiedene Übungsabläufe pro Woche, erst nach erfolgreichem Abschluss dieser Einheiten kann man zur nächsten Woche voranschreiten.

freeletics-Screenshot

Freeletics: Meine ersten drei Wochen

Ich bin nun in der vierten Woche meines Freeletics-Programms. Ich habe geschwitzt, geflucht, mein Herz zum Rasen gebracht und mich völlig verausgabt. Und ich fühle mich körperlich extrem gut. Die Trainingseinheiten sind nicht weniger als brutal, da man immer sein Bestes gibt und versucht, seine Bestleistungen zu unterbieten, Wiederholungen schneller zu machen oder in einer MAX-Einheit mehr Wiederholungen hinzukriegen. Muskelkater gehrt dazu. Viel davon.

In der zweiten Woche habe ich mir bei einer kurzen Lauf-Einheit draußen (ich hasse Laufen, vor allem dann, wenn es kalt und nass ist)  leider die linke Wade gezerrt, da ich ich micht ausreichende aufgewärmt habe. Das hat mich aber nicht davon abgehalten hat, das Training fortzusetzen. Denn wenn es eine Sache gibt, die das Freeletics-Programm deutlich macht, ist es Folgendes: Aufgeben ist keine Option. Klar, manchmal habe ich auch keine Lust und denke „Oh man, ich kann nicht“. Aber dann mache ich es einfach ohne Lust und kämpfe mich ans Ende einer Einheit. Wenn man diese erst einmal geschafft hat, fühlt man sich unglaublich gut. Weil man es geschafft und seinen inneren Schweinehund bezwungen hat. Das wirkt sich natürlich auch auf die Psyche aus.

Meinem ersten Workout bin ich mit großem Respekt (und etwas Angst) entgegengetreten, denn insgesamt 150 Burpees, 150 Kniebeugen und 150 Situps sind eine ordentliche Ansage. Nein, das ist eine Untertreibung. Ehrlich gesagt klang das nach einer unbezwingbaren Hürde. Aber es hat funktioniert. Und im Gegensatz zu dem, was in den Wochen danach passiert, ist das sogar noch eher harmlos. Ich werde stärker, fühle mich besser und merke, dass ich fitter werde. Außerdem beginnen meine Hemden an der Brust zu spannen. Nach nur drei Wochen sind Erfolge natürlich noch nicht so wirklich zu sehen, wenn mich nicht alles täuscht verändert sich da aber gerade schon ein wenig etwas:  

SAMSUNG CSC

Ich werde euch in den kommenden Wochen an meinem Leid, meinem Erfolg, meiner Freude und meinem Schmerz teilhaben lassen (auch in Form von Bildern), heute Abend muss ich mich zum ersten Mal mit dem Programm „Hades“ auseinandersetzen. Und ja, der Name ist Programm. Falls ihr mehr über Freeletics erfahren wollt, schaut euch einfach mal die offizielle Seite an. Und wenn ihr zufälligerweise in Berlin (Mitte) seid und bereits trainiert, lasst es mich wissen, vielleicht können wir uns ja mal gemeinsam schinden.

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Videos & Produktbilder

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