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Crowdfunding – Kickstarter & Co

Beschreibung

Crowdfunding + Kickstarter = Indie-Revolution. So lautete die Formel, die derzeit die internationale Spielewelt mächtig durchschüttelt. Seit dem phänomenalen Erfolg von Tim Schafers Double Fine Adventure, sind Crowdfunding Seiten wie Kickstarter, Believers Fund, Pling.de oder auch Indiegogo.com plötzlich zum wichtigsten Finanzierungsmittel für unabhängige Projekte geworden. Nischige Perlen, die kein Publisher dieser Welt jemals finanziert hätte, finden plötzlich ein zahlungswilliges Publikum lange bevor überhaupt die erste Null im Programmcode existiert. Was ist dran am Crowd Funding? Wir haben uns das Phänomen der Schwarmfinanzierung einmal genauer angesehen.  

Ein Gespenst geht um in der Kulturwelt. Es das Gespenst des Crowdfunding. Gehört haben wir dieses schillernden Schlagwort alle irgendwo schon einmal – aber was steckt eigentlich genau dahinter, und warum reden plötzlich alle davon?

Crowdfunding – eine einfache Idee

Die Idee hinter Crowdfunding ist eigentlich ganz einfach, und doch kommt sie einer kleinen Revolution gleich. Mit der sozialen Schwarmfinanzierung werden Projekte realisiert. Filme, Videospiele, Bücher, Comics – alles Mögliche. Die Geldgeber sind allerdings keine Nadelstreifenträger, die in den Chefetagen den Wert eines bestimmten Projektes allein an dessen Absatzpotential bemessen. Es sind die Kunden selbst, die darüber entscheiden, ob ein Projekt es verdient hat, Wirklichkeit zu werden.

Beim Crowdfunding kommen also viele Menschen zusammen, um das Projekt ihrer Wahl mit einem gewissen Geldbetrag zu unterstützen. Anstatt wie bisher erst nach der Fertigstellung eines Produktes einen festen Preis dafür zu bezahlen, fördern die Konsumenten ein bestimmtes Produkt damit bereits VOR dessen Herstellung.

Die Crowdfunding Community wächst

Entwickler, Filmemacher, Autoren oder Comiczeichner – wer ein gutes Konzept für sein Werk hat, stellt dieses auf eigens dafür eingerichtete Portalen der wachsenden Crowdfunding-Community vor und hofft auf ihre Unterstützung. “Hier ist meine Vision – gebt mir das nötige Geld, um sie Wirklichkeit werden zu lassen!“ Der Darstellung des eigenen Projektes kommt dabei natürlich eine ziemlich große Bedeutung zu. Wer zum Beispiel glaubt, ein tolles Konzept für ein Videospiel zu haben, der sollte schon etwas Vorzeigbares haben. Im Idealfall handelt es sich dabei um eine sehr frühe Version des Spiels. Auf diese Weise hat zum Beispiel der Ego-Shooter das Licht der Gaming-Welt erblickt.

Auch der Dokumentarfilm “The Age of Stupid“ verdankt seine Existenz dem Social-Media Phänomen. Allles Beispiele, die zeigen, zu was eine Crowdfunding-Community in der Lage sein kann: nämlich zu Allem. Egal wie abwegig, verrückt, nischig, unbequem oder fehlgeleitet deine Idee auch sein mag – die Schwarmfinanzierung kann sie Wirklichkeit werden lassen. Das Konzept fängt gerade erst an, Wellen zu schlagen. Der Begriff Crowdfunding geht zurück auf die Internet-Musik-Plattform SELLABAND. Dort wurde er 2006 erstmals verwendet. Richtig los ging es aber erst mit der Plattform Kickstarter.com. Das war 2009. Nun verbreitet sich die Idee der sozialen Schwarmfinanzierung auch immer mehr in Deutschland.

Alle Artikel zu Crowdfunding
  1. WLan für alle – Die Sorglosbox soll offene Netze vor Abmahnungen schützen

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    Die sorglose Zeit währte nur kurz. Wer früher Cafés oder Kneipen besuchte, nutzte die offenen WLan-Netze der Gastronomen, um kostenlos im Internet zu surfen. Dann kam das sogenannte Störerhaftung-Urteil des BGHs aus dem Jahr 2010. Fortan wurden alle Anbieter offener...

  2. Kickstarter Report – Revolution oder Seifenblase: Wir lassen die Spiele entscheiden

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    Nichts ist mächtiger als eine Idee, deren Zeit gekommen ist. Spätestens seit dem unglaublichen Erflog von Tim Schafers „Double Fine Adventure“ wissen wir: Die Spielewelt ist reif für die Idee des Crowdfunding. Was letztes Jahr noch als nett gemeintes...

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