Auf dem Bergbauraumschiff USG Ishsimura stimmt etwas nicht – die Besatzung ist nicht aufzufinden, auf dem kompletten Schiff brennt kein Licht. Mit einer Taschenlampe bewaffnet betritt der Spieler als Ingenieur Isaac Clarke die dunklen Gänge und versucht herauszufinden, was geschehen ist. Bald merkt man, dass die Taschenlampe allein nicht ausreicht, denn im Dunkeln lauern Feinde, die mit diversen Waffen bekämpft werden müssen – eine äußerst blutige Angelegenheit, denn die fremdartigen Wesen sterben nicht durch gezielte Schüsse, sie müssen regelrecht zerlegt werden. Zusätzlich findet der Spieler während der Erforschung des Schiffs mehrere Logbucheinträge der vermissten Crew, die langsam ein Bild davon vermitteln, was auf der USG Ishimura geschehen ist.
Das Spiel erinnert von der Atmosphäre und der Umgebung her an “Doom 3″. Der wesentliche Unterschied liegt in der Third-Person-Perspektive von “Dead Space”, bei der man dem Protagonisten Isaac über die Schulter blickt. Die 3D-Grafik beeindruckt vor allem durch die stimmigen Lichteffekte. Waffen können durch Upgrades modifiziert werden. Einige Levels spielen im Vakuum, dort kann der Spieler sich schwerelos in alle Richtungen bewegen. Das Abspeichern ist an dafür vorgesehenen Stationen möglich.
Nervenzerfetzende Atmosphäre, tolle Grafik, Grauen erregende Feinde und äußerst brutale Kämpfe: Hier gefriert das Blut in den Adern. Dieses Spiel ist nicht für Kinder und Zartbesaitete geeignet, sondern nur für hartgesottene Freunde des gepflegten Survival-Horrors à la “Doom” oder “Event Horizon”.
