Anime Awesome: 5 witzige Mindfuck-Anime, die man kennen sollte

Leo Schmidt 18

Ich gucke nur sehr selten, wenn überhaupt, Anime. Es liegt nicht daran, dass ich eine Abneigung gegen sie hätte, aber ich finde nicht zu allen Reihen einen Zugang, und gerade, wenn sie sich auf Drama versuchen, werden mir die japanischen Trickserien ganz gerne mal zu plakativ und knallchargig.

Anime Awesome: 5 witzige Mindfuck-Anime, die man kennen sollte

Die Lösung für dieses Dilemma ist allerdings denkbar einfach: Ich gucke einfach heitere, leichtherzige und witzige Anime, in denen ich mal so richtig schön flachsen kann. Und da gilt bei mir die Faustregel: Je abgefahrener, desto besser. Ich möchte euch an dieser Stelle fünf meiner Lieblinge präsentieren, die teils sehr bekannt, teilweise aber auch sowas wie Kult-Klassiker oder Geheimtipps sind, und ich hoffe, dass für jeden unterschmunzelten Leser da draußen etwas dabei ist. Die Reihenfolge ist dabei relativ wurscht, ich liebe diese Serien allesamt.

Natürlich möchte ich wie immer hören, was eure Favoriten sind. Bei welchen Anime, ob Serien, OVAs oder Filmen, könnt ihr mal so richtig losprusten oder werdet einfach nur vom Strudel des Irrsinns hineingesogen? Schreibt es mir in die Kommentare, jetzt geht es aber erstmal los.

 

Platz 5: Tenshi Ni Narumon (1999)

Der junge Yuusuke nimmt eines Tages auf dem Weg zur Schule eine Abkürzung durch den Wald (immer eine gute Idee), findet auf dem Waldboden ein nacktes Mädchen (was auch sonst) und… küsst es, versehentlich (passiert schon mal). Das ist der Anfang vom Ende für ihn, denn das Mädchen, dessen Name Noelle ist, beschließt daraufhin, dass Yuusuke jetzt ihr Gatte ist und zieht kurzerhand bei ihm ein. Das wäre bereits ein gewisses Problem, doch die Tatsache, dass Noelles ganze Familie mitzieht und zudem aus neonfarbenen Monsterhybriden besteht, ist auch nicht zu unterschätzen.

Gemeinsam verwandeln Noelle und ihre Sippe Yuusukes Haus in eine Art magische Hüpfburg, wie ein Disney-Schloss auf Acid. Noelle geht außerdem mit Yuusuke zur Schule und hört dort, wie der bemitleidenswerte Junge seinem Schwarm sagt, für ihn sei sie ein Engel. Daraufhin fasst Noelle einen folgenschweren Entschluss: Sie selbst will für Yuusuke ein Engel werden…

Tenshi ni Narumon (auch bekannt als I’m gonna be an Angel! Oder liebevoll einfach nur Tennimon genannt) beginnt extrem abgefahren und sehr lustig, wird aber im Verlauf der Serie, ob man es glauben mag oder nicht, tatsächlich etwas düsterer. Dennoch ist die initiale Verrücktheit mehr als nur einen richtig guten Lacher wert und die Serie mit ihren 26 Folgen sei jedem Anime-Fan wärmstens empfohlen. Übrigens kann es sehr gut sein, dass man nach dieser Serie den Namen „Yuusuke“ nie wieder hören will, weil man eine Überdosis hat.


Tenshi ni Narumon - Opening von Yukito06

Platz 4: BANANA!

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