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Adobe entwickelt High-Tech-Kleid – aber ein großes Problem bleibt

Adobe ist für verschiedene Computer-Programme bekannt. Doch nun wagt das Unternehmen erste Schritte in die Modebranche (© Getty Images / AaronP / Bauer-Griffin)

Ihr wollt mehr Abwechslung im Kleiderschrank, aber habt keine Lust, dafür immer neue Klamotten zu kaufen? Dann könnte das High-Tech-Kleid von Adobe genau das richtige für euch sein. Genau, ihr habt richtig gehört: Adobe hat ein Kleid entwickelt.

Barbie-Traum wird real: Neues KI-Kleid zeigt uns die Zukunft

Diejenigen von euch, die früher (oder selbst heute noch) gern mit Barbie gespielt haben, kennen wahrscheinlich auch die „magischen“ Klamotten der Puppe. So muss man bei Zauberkleid-Barbie nur die Krone drehen und schwupps: Das Kleid erhält eine andere Farbe (siehe Mattel). Oder Dreamtopia-Barbie, die mit ihrer Schwanzflosse eine bunte Lichtshow veranstaltet (siehe Galeria). Und relativ aktuell sind die Barbies Color Reveal: Einfach nach dem Auspacken ins Wasser tunken und schauen, was sie anhat (bei Amazon ansehen).

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Adobe hat diesen Modedesign-Traum nun wahrwerden lassen: Auf der jährlichen Max Creativity Conference wurden neue Technologien vorgestellt, vorrangig basierend auf Künstlicher Intelligenz (KI). Neben verschiedenen Bildbearbeitungstools wurde auch das Projekt Primrose vorgestellt, angeleitet von Christine Dierk (Quelle: Adobe). Dabei handelt es sich um ein Kleid, dass durch verschiedene Bewegungen sein Muster ändert. Das Kleid besteht gewissermaßen aus Schuppen, die jeweils ihre Farbe variieren können. In der nachfolgenden Produktvorstellung seht ihr genau, was wir meinen:

Projekt Primrose: Das High-Tech-Kleid von Adobe
Projekt Primrose: Das High-Tech-Kleid von Adobe

Was in dem Video wie Magie wirkt, ist tatsächlich eine intelligente Form der Reflexion. Für den Effekt wurden reflektierende Flüssigkristalle eingesetzt, die elektroaktiv funktionieren. Sprich: Durch elektrische Spannung können sie ihre Form verändern. Eventuell habt ihr das schon mal bei intelligenten Fensterinstallationen gesehen. So kann das Kleid mit einem geringen Stromverbrauch sein Design ändern und dementsprechend auf verschiedene Weise das Licht reflektieren.

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Das Kleid von Projekt Primrose wechselt sein Design.
Ein Kleid, das einfach so die Farbe ändert? Das ist nicht mehr Zukunftsmusik (Bildquelle: Adobe)

Trotz High-Tech: Das Kleid hat keine Taschen!

Zugegeben: Zu sehen wie das Kleid dank der Schuppen schimmert und sein Muster je nach Bewegungen wechselt, ist unglaublich. Allerdings war ich bei einem Punkt schockiert: Wo sind die Taschen? Es steckt so viel Technik drin und dann gibt es keine Taschen? Es ist doch schließlich kein Geheimnis mehr, dass Kleider gerade dann ein Verkaufsschlager sind, wenn sie dieses „Feature“ bieten. Das zeigen uns auch diverse Reels auf TikTok:

Nein, Spaß beiseite! Die Technik in diesem Kleid ist beeindruckend. Und mich persönlich freut es, dass eine Frau das Projekt leitet. Schließlich werden Frauen in der Technik-Branche immer noch zu oft ignoriert. Das Feedback in den Kommentaren unter dem YouTube-Video ist da ähnlich. So schrieb cynlagos: „Die Erfahrung, das live auf der MAX zu sehen, war unbeschreiblich, man hat richtig gespürt, dass das Publikum es geliebt hat!“ Die Userin abbycareyyy7755 kommentierte: „Dieses Produkt hat mich emotional gemacht, weil ich so stolz auf sie [Christine Dierk] war, dass sie diese faszinierend coole und zukunftsweisende Erfindung entwickelt hat. Sie hat Fantasie Wirklichkeit werden lassen! Unglaublich.“ Und auch MartinPaghLudvigsen reagierte positiv: „Ich kam für all die neuen AI-Sachen her, aber das war meine liebste Vorstellung an diesem Abend. Was für ein fantastisches, wunderschönes Konzept!“

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Es stellt sich natürlich die Frage, ob es das Kleid bald zu kaufen geben wird. Laut Economictimes wird derzeit untersucht, ob das Projekt für den regulären Verkauf realisierbar ist. Es bleibt also abzuwarten, ob das Kleid in Zukunft in unseren Kleiderschränken hängt. Aber so oder so zeigt das Projekt Primrose schon heute, wie Designer KI-Technik in Zukunft für sich nutzen können.

Eine Maschine als Künstler? Ja, das funktioniert. Wir zeigen euch 26 Bilder, gemalt von einer KI:

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