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Apple unter Druck: „Ernste Schwierigkeiten“ könnten richtig teuer werden

Apple steht in der EU weiter unter Druck. (© IMAGO / ZUMA Wire)
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Apple hat wieder Ärger mit der EU: Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager sieht „sehr ernste Schwierigkeiten“ auf den Konzern zukommen, wenn es um die Einhaltung des Digital Markets Act geht. Im Mittelpunkt steht Apples Umgang mit dem App Store.

Apple-Ärger: Streit um EU-Digitalregeln

EU-Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager hat ernste Bedenken gegen Apple im Zusammenhang mit der Einhaltung des neuen Digital Markets Act (DMA) geäußert. Apple stehe vor „sehr ernsten Schwierigkeiten“, so Vestager (Quelle: CNBC).

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Bereits im März wurde deshalb eine Untersuchung gegen Apple eingeleitet. Diese soll klären, ob das Unternehmen gegen den DMA verstößt. Im Mittelpunkt der Untersuchung steht Apples App Store. Die EU hat nach wie vor den Verdacht, dass Apple anderen Unternehmen nicht erlaubt, Nutzer auf günstigere Angebote außerhalb des eigenen App Stores hinzuweisen.

Sollte ein solcher Verstoß festgestellt werden, drohen Apple empfindliche Strafen. Diese können laut EU-Digitalgesetzgebung bis zu 10 Prozent des weltweiten Jahresumsatzes betragen. Die genauen Ergebnisse der Untersuchung stehen allerdings noch aus.

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Tatsächlich hat Apple in Europa einige Änderungen im App Store vorgenommen, um der neuen Gesetzgebung gerecht zu werden. Der EU-Kommission scheinen diese Änderungen jedoch nicht auszureichen. Sie pocht auf die vollständige Einhaltung des DMA, nicht nur von Apple.

Apple hat auch mit ganz anderen Problemen zu kämpfen:

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Was ist der Digital Markets Act?

Mit dem DMA will die EU faire Wettbewerbsbedingungen auf digitalen Märkten schaffen und die Macht großer Technologieunternehmen begrenzen. Das Gesetz legt klare Regeln für sogenannte Gatekeeper-Plattformen fest. Neben Apple wurden auch Alphabet (Google), Amazon, ByteDance (TikTok), Meta (Facebook, Instagram, WhatsApp) und Microsoft als Gatekeeper eingestuft. Meta und ByteDance widersprechen dieser Einstufung.

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