Avatar: Der Herr der Elemente gehört zu den bekanntesten Kult-Comic-Serien der vergangen Zeit, weshalb Netflix auch seit zwei Jahren an einer seriellen Live-Action-Adaption arbeitet – gemeinsam mit den beiden Schöpfern der Show. Jetzt aber verabschieden sie sich, und der Grund macht nicht viel Hoffnung für die Adaption.

 

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Nicht immer läuft alles so, wie wir es wollen. Das ist wahr, und das ist auch das, was Avatar-Schöpfer Michael Dante DiMartino in einem offenen Brief erwähnt, als er über seinen und Bryan Konietzkos Weggang von Netflix‘ Avatar-Adaption schreibt. Der ursprüngliche Plan: Eine Live-Action-Remake der Serie soll für und mit Netflix produziert werden; in der Leitung beide Schöpfer der Comic-Show.

DiMartino und Konietzko begleiteten das Projekt ganze zwei Jahre, welche hiermit abrupt enden. Grund sind kreative Differenzen und, schlussendlich, dass diese Serie nicht mehr das werden wird, was sich die beiden vorgestellt hatten. DiMartino schreibt:

„Ich habe realisiert, dass ich die kreative Richtung der Serie nicht kontrollieren konnte, aber ich konnte kontrollieren, wie ich darauf reagiere. Also habe ich beschlossen, das Projekt zu verlassen. Es war die schwerste professionelle Entscheidung, die ich je getroffen habe, und es war keine, die mir leichtfiel, aber es war unerlässlich für meine Zufriedenheit und kreative Integrität.

Wer weiß? Netflix‘ Live-Adaption von Avatar hat das Potential, gut zu werden. Es mag eine Serie werden, die viele von euch genießen werden. Aber welche Version davon auch immer es auf den Bildschirm schafft, ich kann mir sicher sein, dass es nicht das sein wird, was Bryan und ich uns vorgestellten hatten.“

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Bislang war Netflix eher dafür bekannt, Serien- oder Film-Schöpfern recht freie Hand in dem zu lassen, was so wollen. Nach der missglückten Live-Action-Verfilmung Die Legende von Aang (2010) ist es zudem gerade für eine weitere Live-Action-Verfilmung schwierig, nicht von vornherein misstrauisch beäugt zu werden. Der Weggang der beiden Avatar-Schöpfer wegen kreativer Differenzen ist dabei keine große Hilfe.