Im Zusammenhang mit vermeintlich verpassten Paketen von DPD macht gerade eine Abofalle die Runde. Betroffene sollten unter keinen Umständen ihre persönlichen Daten angeben – und auch die „Gebühr“ für die zweite Zustellung ist ein Fake.

Falsches DPD-Paket: Nicht auf dieses Abo hereinfallen

In ihrem E-Mail-Postfach sehen derzeit nicht wenige Menschen eine gefälschte Nachricht des Paketdienstleister DPD. Angeblich konnte ein Paket nicht zugestellt werden. Für eine erneute Zustellung soll eine kleine Gebühr in Höhe von 1,19 Euro bezahlt werden, natürlich mitsamt Angabe persönlicher Daten. Hierbei handelt es sich allerdings um eine Abofalle. Betroffene sollten ihre Daten in keinem Fall angeben und die Gebühr auch nicht bezahlen.

Neugierige Nutzer, die auf den Link in der E-Mail klicken, landen auf einer Webseite, die der von DPD sehr ähnlich sieht. Hierbei handelt es sich aber um eine nachgemachte Seite, mit der DPD selbst nichts zu tun hat. Nutzer werden hier darüber informiert, dass sich das angebliche Paket in einem weit entfernten Lager befindet und dort theoretisch auch abgeholt werden könnte (Quelle: Mimikama).

Alternativ wird angeboten, gegen eine Zahlung von 1,19 Euro eine erneute Zustellung in die Wege zu leiten. Nach Eingabe der Zahlungsinformationen wird aber nicht einfach nur ein einziger Euro abgebucht, sondern stattdessen gleich ein kostspieliges Abonnement abgeschlossen.

Im Video: Bekannte Paketdienste im direkten Vergleich.

Paketdienste im Vergleich - DHL, DPD, Hermes und UPS

Neuer DPD-Fake: Abo statt Paket

Sollten Nutzer auf den Trick hereinfallen und neben Zahlungsinformationen auch noch Adressdaten angeben, wird unbemerkt ein Vertrag abgeschlossen. In diesem Fall sollte unmittelbar die eigene Bank informiert werden, um mögliche Abbuchungen sperren zu können. Hierzu muss aber auch ein formeller Widerspruch gegen die Zahlung bei den DPD-Betrügern eingereicht werden.