Leica hat mit dem Leitz Phone 1 ein erstes Smartphone präsentiert. In Zusammenarbeit mit Sharp und Softbank präsentiert der deutsche Traditionshersteller das Handy als Kamera-Wunder. Einen großen Haken hat das Leitz Phone 1 trotzdem.

 

Sharp

Facts 

Leitz Phone 1: Leica präsentiert erstes Handy

Zusammen mit Sharp und dem japanischen Investment-Unternehmen Softbank hat Leica nun das Leitz Phone 1 präsentiert. Das Handy besitzt ein Leica-Branding und legt viel Wert auf eine gute Leistung der Kameras. Bei näherem Hinsehen wird allerdings klar, dass es sich lediglich um ein leicht verändertes Sharp Aquos R6 handelt, das erst im Mai 2021 vorgestellt wurde.

Highlight des Leica-Smartphones ist ganz klar die Kamera. Der deutsche Hersteller setzt hier auf einen Sensor, der auf eine Größe von 1 Zoll kommt und Bilder mit einer maximalen Auflösung von 20,2 MP ermöglicht. Weitere Linsen sind allerdings nicht verbaut. Auf einen optischen Zoom wurde allem Anschein nach verzichtet. Ein Leica-typischer Schwarz-Weiß-Modus ist in der angepassten Kamera-App zu finden.

Highlight des Handys ist die Kamera mit besonders großem Sensor. Bild: Leica.

Ganz wie beim Sharp Aquos R6 kommt das OLED-Display des Leitz Phone 1 auf eine Diagonale von 6,6 Zoll bei einer Auflösung von 2.730 x 1.260 Pixel. Wie es um die Bildwiederholfrequenz bestellt ist, hat Leica in seiner Ankündigung nicht verraten. Es ist aber wie beim Sharp-Smartphone davon auszugehen, dass adaptive Bildraten zwischen 1 und satten 240 Hertz unterstützt werden.

Im Video: Die besten Handy-Schnäppchen.

Die besten Smartphone-Schnäppchen

Leitz Phone 1: Starker Prozessor und Akku

Der Akku des Handys bietet eine Leistung von 5.000 mAh. Beim Prozessor hat man sich für den starken Snapdragon 888 entschieden. Als Arbeitsspeicher stehen 12 GB, als Festspeicher 256 GB zur Verfügung. Android 11 ist mit von der Partie.

Das Leitz Phone 1 ist ausschließlich für den japanischen Markt bestimmt und dort bereits in den Verkauf gestartet. Umgerechnet kostet das Smartphone dort rund 1.445 Euro (Quelle: The Verge).