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Experten warnen: Diese Apps solltet ihr im Herbst nicht nutzen

Von manchen Apps solltet ihr im herbst lieber die Finger lassen. (© GIGA)

Der Herbst lockt Menschen in die Wälder, um sich dort mit Pilzen einzudecken. Immer häufiger kommen dabei auch Apps zum Einsatz, die Pilze vermeintlich eindeutig bestimmen können. Davor warnen Experten, denn eine falsche Einordnung kann tödlich enden.

Potenziell tödlich: Experten warnen vor Pilz-Apps

Nach der Hitzewelle im Sommer sind die Temperaturen mittlerweile deutlich gefallen und der Niederschlag hat zugenommen. Eigentlich sind das gute Aussichten, wenn es um das Pilzesammeln geht. Gerade Unwissende greifen hier aber immer häufiger auf Apps zurück, die bei der eindeutigen Bestimmung der Pilze helfen sollen. Genau hier lauert eine Gefahr, wie unter anderem Christoph Hahn als Präsident der Bayerischen Mykologischen Gesellschaft erläutert.

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Hahn zufolge könne man nicht allein an Form oder Farbe eines Pilzes sehen, ob es sich um ein giftiges Exemplar handelt. Viele Giftpilze würden harmlosen Speisepilzen zum Verwechseln ähnlich sehen. Als Beispiel führt er den weißen Knollenblätterpilz an, der für einen Champignon gehalten werden könnte (Quelle: heise online).

Auch Florian Eyer, Chefarzt der klinischen Toxikologie am Klinikum rechts der Isar der Technischen Universität München, hält nicht viel von Pilz-Apps. Er warnt vor der Nutzung solcher Apps, da schon ein einziger falscher Pilz potenziell tödlich sein kann. Statt sich auf das Smartphone zu verlassen und sich so in falscher Sicherheit zu wiegen, sollten generell nur Pilze eingesammelt werden, die man auch ohne technische Hilfe eindeutig identifizieren kann.

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Diese Apps hingegen gehören auf jedes Handy:

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Bei Pilzvergiftung auch Giftnotruf wählen

Wenn es zu einer Pilzvergiftung kommt, sollte nicht nur der allgemeine Notruf (112), sondern auch der Giftnotruf gewählt werden. Auf der Webseite des Bundesamts für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit ist eine Liste mit regionalen Nummern für Deutschland, Österreich und die Schweiz zu finden. Während sich manche Pilzvergiftungen schnell mit Erbrechen und Durchfall bemerkbar machen, greifen andere Gifte innere Organe wie Nieren und Leber an.

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