Apple hat es mit seinen AirPods vorgemacht, doch auch Besitzer von Android-Smartphones können die Bluetooth-Verbindung mit drahtlosen Kopfhörern vereinfachen. Googles Fast Pair ist aber kaum bekannt, obwohl immer mehr Hersteller auf den Standard setzen.

 

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Google Fast Pair: Schnelle Bluetooth-Kopplung bei Android

Als Apple seine ersten AirPods vorstellte, staunte die Android-Gemeinde nicht schlecht. So eine einfache und schnelle Kopplung der drahtlosen Mini-Kopfhörer mit dem iPhone war eine echte Neuheit. Google hat für die Android-Welt längst nachgezogen und mittlerweile eine verbesserte und polierte Benutzeroberfläche für Fast Pair vorgestellt. Damit lassen sich auch unter Android Bluetooth-Geräte problemlos und schnell verbinden.

Bei Fast Pair spielt der Standort des Android-Smartphones in Relation zum Bluetooth-Gerät die entscheidende Rolle. Befinden sich zum Beispiel Kopfhörer in unmittelbarer Nähe, dann lässt sich die Kopplung mit einem einzigen Tipp auf das Display des Android-Handys herstellen. In vielen Fällen wird auch gleich ein passendes Bild der Kopfhörer auf dem Smartphone eingeblendet, damit sich nicht versehentlich mit dem falschen Gerät verbunden wird. Gekoppelte Geräte werden mittlerweile auch im Google-Konto gespeichert, um das Verbinden noch einfacher zu gestalten.

Im Video: Deshalb lohnen sich Kopfhörer mit aktiver Geräuschunterdrückung.

Test: So leise ist Noise Cancelling

Mittlerweile lassen sich mehr als 100 Geräte unterschiedlicher Hersteller über Fast Pair einfach verbinden. Neben Kopfhörern werden unter anderem auch Smartwatches und Lautsprecher unterstützt. Außer Google setzen OnePlus, Fitbit, Bose sowie Sony und JBL auf Fast Pair. Die Liste dürfte sich in Zukunft noch verlängern.

 

Google Fast Pair: Akku im Blick behalten

Fast Pair kann mehr als nur ein schnelles Koppeln über Bluetooth bereitzustellen. Ist mindestens Android 10 auf dem Smartphone installiert, dann lässt sich auf dem Handy der Ladestand des Akkus des verbundenen Geräts im Blick behalten. Wer möchte, kann den drahtlosen Kopfhörern hier auch einen eigenen Namen verpassen. Eine Unterstützung für Googles Find My Device ist ebenfalls mit von der Partie.