Insektenstiche mit dem Smartphone bekämpfen: Ein geniales Kickstarter-Tool macht es möglich

Simon Stich 4

Sommerzeit, Insektenzeit. Was man nach einer Attacke der Plagegeistern am besten machen kann, ändert sich gerade – denn im Smartphone-Zeitalter gibt es doch bestimmt auch eine App dafür, oder? Ein neues Crowdfunding-Projekt will das Handy selbst gegen Insektenstiche einsetzen.

Neues Smartphone-Tool gegen Insektenstiche

Kaum zeigt sich die Sonne, kriechen auch unsere sechsbeinigen Freunde wieder aus ihren Löchern, um uns auf die Nerven zu gehen. Doch was sollen wir eigentlich am besten machen, wenn wir gestochen werden? Ein Naturprodukt auftragen, die Chemiekeule schwingen, den Schmerz stoisch ertragen – oder doch lieber das Smartphone zücken?

Wenn es nach der Kamedi GmbH aus Karlsruhe geht, dann nutzen wir in Zukunft einfach unser Handy mit einem kleinen Aufsatz, um den Schmerz zu lindern. Derzeit läuft ein Crowdfunding-Projekt bei Startnext, mit dem der „heat_it“ finanziert werden soll. Das Prinzip ist einfach: Mit Strom aus dem Akku des Handys wird der „heat_it“ stark erhitzt“ und nach nur einer Sekunde auf den Insektenstich gehalten. Die Wärme sorgt dafür, dass die Schmerzen zumindest erträglich werden. Ein altes Konzept, neu interpretiert.

Mehr zur Wirkungsweise gibt es im offiziellen Produkttrailer:

heat_it: Mit Smartphone-Wärme gegen Insektenstiche.

„heat_it“ für Android-Handys und iPhones

Der Adapter soll sowohl für iPhones als auch für Handys mit Android funktionieren. Dafür werden zwei Varianten hergestellt, einmal mit Lightning-Anschluss und einmal als USB Typ-C. Wer noch ein Android-Smartphone mit Micro-USB-Anschluss benutzt, der kann den Aufsatz mittels eines beigelegten Adapters trotzdem nutzen. Der Aufsatz selbst ist so klein, dass er als Schlüsselanhänger kaum auffällt. Zur Verwendung wird aber in jedem Fall eine einfache App benötigt, die bald im App Store und bei Google Play verfügbar gemacht werden soll.

Die Macher hinter dem „heat_it“ haben das erste Crowdfunding-Ziel von 12.000 Euro bereits erreicht. Mit dem Geld soll eine erste Serie produziert und eine CE-Kennzeichnung erlangt werden. Unterstützer haben noch bis zum 18. August 2019 Zeit, um das zweite Funding-Ziel von 50.000 Euro zu erreichen. Erste Early-Bird-Angebote sind allerdings schon nicht mehr verfügbar. Derzeit liegt das Projekt bei etwas mehr als 30.000 Euro.

Mehr eher ungewöhnliche Kickstarter-Kampagnen haben wir hier in der Bilderstrecke gesammelt:

Bilderstrecke starten(24 Bilder)
23 Kickstarter-Kampagnen, die so verrückt sind, dass es fast wehtut

Wer nicht auf das fertige „heat_it“ warten möchte, der kann sich jetzt schon ein ähnliches Produkt zulegen. „bite away“ lindert den Schmerz ebenfalls mit Wärme, braucht dafür aber eigene Batterien und lässt sich nicht mit einem Handy koppeln. .

Was denkt ihr über „heat_it“? Würdet ihr euch einen solchen Aufsatz für das Smartphone zulegen? Schreibt eure Meinung dazu in die Kommentare.

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